WAS IST MAGIE?

WAS IST MAGIE?

Ein Thema – sechs Sichtweisen

Anders als die starre Materie sind die subtilen mentalen und vitalen Kräfte des Menschen gestaltungsfähig. Mit viel Übung lassen sie sich trainieren, um den eigenen Willen gezielt für ganz bestimmte Zwecke zu benutzen. Werden diese Kräfte manipulativ gegen andere gerichtet, so ist dies Schwarze Magie. Man erkennt sie mit der Test-Frage: Was wäre, wenn man die entsprechende Tat als physische Handlung beginge? Ein Todesfluch wäre dann zum Beispiel ein Mordversuch…

DEFINITION

Es gibt so viele Definitionen der Magie, wie es Anhänger der Magie gibt. Die vielleicht beste ist: „Magie ist die Kunst, Koinzidenzen herbeizuführen.“ Wenn wir Koinzidenzen (d. h. Zusammentreffen von Ereignissen) im Sinn von Synchronizitäten verstehen, dann können wir die Bereiche und Methoden definieren, auf denen Magie basiert. Alister Crowley drückte dies etwas anders aus: „Magie ist die Wissenschaft und Kunst, Veränderungen in Übereinstimmung mit dem Willen herbeizuführen.“

Alle Magie hat ihren Ursprung im Willen. Der erste Impuls, einen magischen Akt durchzuführen, entspringt dem Verlangen des Ausübenden. Entsprechende Kräfte werden beschworen, die, wenn korrekt gearbeitet wird, zum gewünschten Ergebnis führen können.

Diese Kräfte sind von dualer Natur: Zum Teil entspringen sie dem Bewusstsein des Magiers, zum anderen Teil bestehen sie aus neutralen kosmische Energien, denen zu einem bestimmten Zweck durch den Willen des Magiers Form verliehen wurde. Die Gesetze der Magie können angewendet werden, um Veränderungen in der Umwelt wie auch im eigenen Bewusstsein zu bewirken. Normalerweise zieht dabei eine Veränderung auf einer Ebene des Bewusstseins automatisch eine entsprechende Wirkung auf einer anderen Ebene nach sich.

Freya Aswynn

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