Kim Barkmann, geboren 1957, studierte Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften in Hamburg. Nach dem Staatsexamen bereiste sie Europa und Nordamerika, wo sie enge Freundschaften zu den Ojibway-Indianern in Minnesota knüpfte. 1997 gründete sie, damals noch im Wendland, die erste Besprecherschule Deutschlands. Drei Jahre später zog das Projekt in ein eigenes Haus, das Böthing-Zentrum in Altensalzwedel, Sachsen-Anhalt.
Artikel der Autorin
Kinder verfügen nicht über das gleiche Wissen wie Eltern, auch wenn alle Familienmitglieder grundsätzlich gleichwertig sind. Eltern sollten daher den Mut haben, ihre Führungsrolle anzunehmen, und sich nicht zu Kumpels oder gar Dienstboten ihrer Kinder machen.
„Als Menschheit stecken wir noch in den Kinderschuhen und gehen mit uns und der Welt um wie die Kinder. Doch so wie wir unsere Probleme selbst erschaffen, gestalten wir auch unsere Lernprozesse selbst. Diese Fähigkeit wird uns helfen, die anstehenden Probleme zu bewältigen und die uns aufgetragene Verantwortung zu schultern.“
„Gott ist kein schlechter Vater. Er gibt dir stets Gelegenheit, in jeder Hinsicht zu wachsen und mehr du selbst zu werden: stärker, mutiger, freier, klüger, weiser, liebevoller, tatkräftiger. Willst du, dass in deinem Leben etwas getan oder gesagt wird, dann tu und sag es selber. Ist eine Entscheidung zu treffen, dann triff sie selber. Dein Leben ist deine Aufgabe, nicht die eines anderen.“ (De Wise Fru, „Der Wendepunkt der Angst“)
“Stellen Sie sich vor, Sie wären eine mittelalterliche Stadt. Sie selbst sind darin der König, aber auch alle anderen Bewohner, die in Wahrheit Ihre inneren Anteile darstellen. Als Regent ist es Ihre Aufgabe, allen Bewohnern zu einem zufriedenen Leben zu verhelfen. Der Vorteil dieser schamanisch inspirierten Methode: Sie können einzelne Aspekte Ihrer selbst (Angst, Wut etc.) personifizieren und direkt befragen. So erfahren Sie, was Ihr inneres Gleichgewicht stört und wie Sie es wiederherstellen können.”
Weise Menschen sind Wanderer zwischen den Welten – nicht nur zwischen den spirituellen Welten, sondern in erster Linie zwischen den Welten, die sich die Menschen in ihren Köpfen erschaffen. Menschen setzen sich fast immer selbst Grenzen. Weise Menschen können sehen, wo jemand seine Grenzen gezogen hat und was er jenseits davon sein könnte.