Moderne Spiritualiät - sozial engagiert

Moderne Spiritualiät - sozial engagiert

In jüngster Zeit rufen immer mehr spirituelle Gruppen und Lehrer zu einer wachsamen und aktiven Weltzugewandtheit auf. Christian Salvesen über den Trend und das Bodhitree-Festival.

Meditation auf dem Marktplatz

Es gibt Zeiten im Leben, wo man sich ganz den äußeren Dingen, der Welt zuwendet, und andere, wo innere Einkehr und Rückzug angesagt sind. Das ist ein natürlicher Rhythmus, den jeder auf seine Weise erfährt. Extreme tun selten gut, wie schon Buddha wusste. Ständige Aktivität und Leistungsstress im Beruf sind heute fast die Norm - ein höchst ungesundes Extrem. Auf der anderen Seite steht der völlige Rückzug in die Innerlichkeit. Die Loslösung von der Welt, vom Körper und den Sinnen ist zweifellos ein Inhalt der meisten spirituellen Traditionen. Der Asket entsagt der Welt - ein Vorbild, das wir u.a. in den Veden, im Buddhismus und in der christlichen Überlieferung finden. Doch diesem Ideal wird nur noch in relativ wenigen Orden nachgeeifert. Und in der heutigen Medizin wird in manchen Fällen solcher „extremen“ Innerlichkeit die Diagnose Depression oder Schizophrenie gestellt.

Dem Gegensatzpaar weltzugewandt - weltabgewandt ist nun fast dialektisch eine Art Synthese zuzufügen. Aus der Meditation, dem Rückzug, kann eine neue Art der Weltzugewandtheit erwachsen, die nicht auf persönlichen Bedürfnissen beruht, sondern aus der Erfahrung der Losgelöstheit in die Welt gibt und Zeichen setzt. Auch dies ist ein seit Jahrtausenden dokumentiertes Phänomen individueller spiritueller Entwicklung. Der Meister hat keine Berührungsängste mehr. „Die Welt und das Nirwana sind eins“, wie Buddha sagte. Im berühmten Zen-Gleichnis von der Zähmung des Ochsen (des Egos) sieht man im letzten Bild den Erleuchteten mit einer Flasche Wein auf dem Marktplatz. Er ist überall zuhause - und strahlt von innen nach außen, vermittelt absichtslos Friedlichkeit, Freude und Mitgefühl.

Die Welt ist der Test für die spirituelle Entwicklung - das sagen etliche Lehrer und spirituelle Traditionen.

Ob nun ein Zen-Meister an einem Stein kratzt, um den meditierenden Schüler zu entnerven, oder ein Meister namens Osho seine Schüler dazu bringt, Restaurants und Diskotheken zu eröffnen (wie in den 1980ern) - hier sind die Übergänge zwischen Bewährungsprobe und intuitivem Handeln fließend. Einige Schüler brauchen schlicht Erdung oder eine konkrete Aufgabe, andere haben in der Meditation Mitgefühl und Geduld, Ideen und Energie entdeckt, die sie umsetzen wollen, wieder andere folgen der Gruppenenergie oder den Ideen des spirituellen Lehrers und suchen nach wie vor die Anerkennung. In jedem Fall geschieht in einer spirituellen Gemeinschaft (buddhistisch „Sangha“), die sich in der Welt für das Wohlergehen aller engagiert, etwas anderes als in einer abgeschotteten Gruppe, die sich ausschließlich nach innen ausrichtet. Das meine ich ohne Wertung. Im Folgenden geht es um einige gesellschaftlich aktivere Gruppierungen und Initiativen.

“Viel Blödsinn würde auf diesem Planeten nicht passieren, wenn wir uns dieser vier simplen Tatsachen bewusst wären: Die Kostbarkeit der Existenz und der menschlichen Geburt, die Vergänglichkeit, das Gesetz von Ursache und Wirkung und die Leidhaftigkeit des Lebens in Samsara.” Pyar Troll

(1) Christliche Initiativen

Das Christentum, die uns wohl am ehesten bekannte und vertraute Religion, ist sozial am meisten engagiert. Sie versucht damit dem Satz von Jesus zu folgen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ All die wohltätigen Vereinigungen - Caritas, Heilsarmee usw. - demonstrieren eine starke und hilfreiche Zuwendung zu den Notleidenden. Materielle (inklusive medizinischer) Unterstützung brachte den christlichen Missionen in den Entwicklungsländern Scharen von Menschen, die sich taufen ließen. Dabei bleibt allerdings stets die Frage: Was ist daran spirituell oder religiös? Wie tief reicht die Botschaft, dass der Mensch in Wahrheit frei von allem Irdischen, von aller äußeren Bedrängnis ist? Jesus sagte doch: „Trachte zuerst nach dem Himmelreich Gottes, dann geschieht alles andere wie von selbst!“

Es gibt allerdings etliche (kleinere) christlich orientierte Gruppen, die gleichermaßen die innere und die äußere Welt in ihr Engagement einbeziehen. Zwei Beispiele:

Willigis Jäger

Der Benediktiner, Priester und Zen-Meister (offiziell der 86. Nachfolger Buddhas der Sanbô-Kyôdan-Schule) ist seit 2003 spiritueller Leiter des Benediktushofs in Holzkirchen bei Würzburg. Sein Engagement besteht vor allem im Lehren von Kontemplation und Meditation und in Buchveröffentlichungen. Doch die katholische Kirche sah darin offenbar eine gefährliche Unterwanderung der offiziellen Lehre und erteilte ihm - unter Federführung des heutigen Papstes - Lehrverbot. In seinem Oster-Rundbrief 2006 schrieb Willigis:

„Es wird Zeit, dass wir ein neues Verständnis von Gott, Mensch und Welt zulassen. Wir sind nie außerhalb des göttlichen Stromes. Wir sind nicht Menschen, die von Zeit zu Zeit eine nichtkörperliche (mystische) Erfahrung machen, wir sind vielmehr nichtmaterielles Bewusstsein, das zeitweise eine menschliche Erfahrung macht.“

Es geht ihm um eine „Entgrenzung“ des Ichs, und das ist in sich genug Zündstoff, um sich über die vielen von Willigis ausgebildeten Meditationslehrer im Bewusstsein der Menschen auszubreiten. Hilfsaktionen wie „Brot für die Welt“ oder „Greenpeace“ stehen hier also nicht zur Debatte. Der Fokus liegt auf Einsicht, aus der von selbst ein Leben im Bewusstsein der Nichtgetrenntheit entsteht. Willigis Jäger und seine Schule sind nicht vordergründig „sozial engagiert“. Allerdings ist die Organisationsstruktur welt(zu)gewandt, nutzt alle modernen Mittel der Kommunikation und PR und ist damit auch auf Effektivität bedacht.

Matthew Fox

Fox wurde von Papst Johannes Paul II mit einem Schweigegebot belegt und auf Druck von Kardinal Ratzinger aus dem Dominikaner-Orden ausgeschlossen. Er wirkt wie Willigis Jäger vor allem durch das Wort, durch seine Bücher. 2005 veröffentlichte er in deutlicher Anlehnung an Martin Luther 95 Thesen für eine christliche Schöpfungsspiritualität im 3. Jahrtausend. Die Botschaft ist ebenso einfach wie erleichternd und durchschlagend: Es gibt keinen richtenden und strafenden (ja gar „zornigen“) Gott, wie ihn die Kirche immer noch predigt. Gott ist vielmehr allumfassende Liebe, Kreativität, Harmonie. Auf dieser Basis können sich inspirierte „Schüler“ von Fox (ebenso wie bei Willigis Jäger) sozial engagieren, wie es ihnen beliebt. Sie können in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Hospizen die „frohe Botschaft“ durch ihr Sein und Tun vermitteln. Eine ausdrückliche Aufforderung dazu gibt es nicht.

(2) Buddhistische Initiativen

Buddha lehrte aus eigener Erfahrung, dass weder radikale Askese noch sinnliche Ausschweifung zur Erleuchtung führen. In der Mitte liegt der Weg. Wie seine Mönche und Nonnen mit sich und der Außenwelt umzugehen haben, schrieb er allerdings später sehr genau vor. Das soziale Engagement bestand vor allem in einer demütigen Haltung, Unterweisungen durften nur auf ausdrückliche Anfrage gegeben werden. Keinesfalls rief der Buddha zum aktiven sozialen Engagement oder zu Protesten auf. Und doch: Allein seine Einladung, dass jeder Mensch aus jeder Kaste seiner Gemeinschaft beitreten könne, bedeutete in der damaligen Gesellschaft eine ungeheure Revolution.

Diese Linie einer Offenheit, die in jeder Gesellschaft anecken muss, wurde von Buddhisten bis heute aufrechterhalten. Bescheiden auftretend – in den asiatischen Ländern als Bettelmönch – und doch zugleich mit der inneren Gewissheit einer befreienden Botschaft: „Du bist nicht der Bettler, der du zu sein glaubst“ – so setzen sich viele, seit gut drei Jahrzehnten auch westliche Buddhisten ein, um in der Welt zu wirken. Und für jeden Einzelnen gilt: Mal erprobt er seine Zentrierung und fällt womöglich auf die Nase, mal kommt alles wie von selbst und der Buddha scheint präsent, mal überwiegen die Ideologie und der Eifer, mal die Zweifel und der Frust. Doch immer wieder: Meditation braucht die Aktion und umgekehrt.

„Es wird Zeit, dass wir ein neues Verständnis von Gott, Mensch und Welt zulassen“ (Willigis Jäger)

Thich Nhat Hanh.

Der vietnamesische buddhistische Mönch, Zen-Meister (42. Generation des Rinzai-Zen) und Dichter, von Martin Luther King für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, gilt heute als bedeutendster Vertreter eines „engagierten Buddhismus“ (Wikipedia). Bereits in den 1960ern gründete er als ordinierter Mönch sozial engagierte Initiativen in Vietnam. Etwa die Vereinigung „Schule der Jugend für Soziale Dienste“ (SYSS), die aus Mönchen und Laien bestand, die den Dörfern auf dem Land beim Aufbau von Schulen und Krankenhäusern halfen. Während des Vietnamkrieges half die SYSS unter Einsatz des Lebens beim Wiederaufbau der bombardierten Ortschaften. Nhat Hanh lebte über 30 Jahre im Exil in Frankreich. Dort, in der Nähe von Bordeaux, gründete er „Plum Village“, ein Zentrum für Meditationspraxis. Jährlich kommen Tausende aus aller Welt, um die von dem Meister gelehrte Achtsamkeit (Sati-Zen) zu üben. Jetzt geht es ihm vor allem darum, die buddhistische Lehre, und besonders die Achtsamkeit, so vielen Menschen wie möglich zu vermitteln, sodass sie in den Alltag integriert werden kann.

Der XIV. Dalai Lama

ist ein exzellentes Beispiel für einen Buddhismus (bzw. Buddhisten), der alles im Auge behält: Die politische Situation ebenso wie „Shunyata“, die Leere, und vor allem: die menschlichen Schwächen. Als nicht nur spirituelles sondern zugleich auch politisches Oberhaupt des tibetischen Volkes ist er zwangsläufig ständig mit der Welt konfrontiert und wirkt auch deutlich auf sie ein. Der Friedensnobelpreis von 1989 sollte seinen Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit für sein Volk unterstützen. Leider haben sich die politischen und wirtschaftlichen Interessen bisher durchgesetzt. Auf Initiative des Dalai Lama sind etliche Vereinigungen und Institutionen entstanden, die auf kulturpolitischer Ebene wirken – wie die tibetische Schule der Musik und Künste in Dharamsala, die in aller Welt Aufführungen bietet. Zugleich gibt der Dalai Lama weltweit vor Tausenden spirituelle Unterweisungen – etwa darüber, wie Hass, Gier und Unwissenheit überwunden werden können.

Roshi Bernie Glassman

Er ist zwar nicht so bekannt wie Thich Nhat Han und der Dalai Lama, doch seine ungewöhnlichen Wege und Methoden, Zen (Gewärtigsein) in der Welt zu üben und damit zugleich zu vermitteln, haben zumindest in den USA einiges Aufsehen erregt. Im Rahmen seiner Zen- Gemeinschaft in New York gründete er in 1980ern das „Greystone Mandala“ (Mandala aus grauem Stein). Dabei geht es – wie der Name andeutet – um die bewusste Auseinandersetzung mit dem so genannten „grauen Alltag“ in unserer Gesellschaft. Im Rahmen dieser Initiative entstand die Arbeit mit Obdachlosen (da konnten Zen-Adepten auch selbst in die Rolle des Bettlers schlüpfen), mit HIV-Infizierten und anderen hilfsbedürftigen Randgruppen der Gesellschaft. (In letzter Zeit liegt der Fokus auf Friedensforschung und Friedensarbeit).

Doch zugleich inspirierte Glassman – er ist immerhin auch Doktor der angewandten Mathematik – seine Gemeinschaft zu Gewinn bringenden Geschäften auf alternativ-ökonomischer Basis. Und schon bald wurde allen klar: So grau ist dieses Mandala gar nicht! Diese Welt (der menschlichen Gesellschaft) in ihren tatsächlichen Mechanismen und in ihren vielschichtigen Zusammenhängen aus eigener Erfahrung unmittelbarer zu erforschen – das ist das Dharma, die Lehre Buddhas. Und sie mag nicht knallbunt sein, aber es gibt immer neue Farbnuancen zu entdecken – auch und gerade im Bereich der Schatten.

(3) Bodhitree
Pyar Troll

Es gibt viele Projekte, auch in Deutschland, Spiritualität und gesellschaftliches bzw. ökologisches Engagement zu verbinden. Ich stelle hier ein Projekt vor, das mich persönlich berührt und das zugleich ganz gut zeigt, wie sich eine heutige, zunächst eher auf individuelle Befreiung (Erwachen) ausgerichtete Lehre zu einer gesellschaftlichen „Aktion“ erweitern kann. Die Rede ist von der Satsang- Lehrerin Pyar Troll und ihrem erst kürzlich entstandenen Projekt „Bodhitree“.

Pyar ist Ärztin (mit Homöopathie). In ihrem Buch „Reise ins Nichts“ (bei Kamphausen) beschreibt sie ihr spirituelles Erwachen (1998/99). Bald darauf gibt sie, mit Einverständnis ihres Lehrers Samarpan (ab Ende 1999) „Satsangs“ (d.s. spirituelle Unterweisungen mit Fragen und Antworten). In den folgenden Jahren dehnen sich die Satsangs und mehrtätigen Stille-Retreats über den ganzen deutschsprachigen Raum aus. Hunderte von Menschen aller Altersgruppen werden zu Schülern, die Pyar (ähnlich wie ihre Lehrer Osho und Samarpan), mit neuen, meist indischen Namen initiiert.

Die Idee von Bodhitree

Der Bodhibaum, unter dem Gautama Buddha erleuchtet wurde, steht als Sinnbild für das Experiment, das kreative Potential der Gemeinschaft in einen übergeordneten Gesamtzusammenhang einzubringen. Die Gemeinschaft versteht sich als Sangha, zwar nicht im strengen buddhistischen Sinne mit den ursprünglichen Mönchsregeln, wohl aber in einem weiten Sinn ausgerichtet an zentralen Lehren Buddhas: Alles existiert in Wechselbeziehung zueinander, ist miteinander „vernetzt“. Wenn nur einer oder eine Gruppe von Menschen durch Meditation zu Einsicht und Mitgefühl gelangt ist, wirkt sich das positiv auf das Ganze aus. Stilles Sitzen, das Gebet, Mantrasingen oder die von dem tibetischen Meister Atisha entwickelte Tonglen-Meditation des Mitgefühls – all das beeinflusst das Bewusstsein und die Lebensqualität aller Wesen.

Aber darüber hinaus können eben auch ganz konkrete Aktionen wie Nachbarschaftshilfe, Sterbebegleitung, eine ökologisch bewusste Lebensweise, Jugendarbeit und die Anregung zu mehr Kreativität helfen, die Lebensqualität zu steigern. Um überhaupt erst einmal zu sehen, wer aus der Gemeinschaft was einbringen möchte und die vielen Möglichkeiten zu diskutieren und konkrete Ansätze zu erarbeiten, einigte man sich auf die Organisation eines mehrtägigen Festivals.

Das Bodhitree-Festival

Es erforderte etliche Monate intensivster Vorbereitung, bis sich dann tatsächlich an einem sonnigen Wochenende (vom 21. – 24. 9. 2006) über 220 Menschen austauschen konnten, und das an einem traumhaft schönen Platz – mit Sicht auf die von zackigen Bergen umgebenen König Ludwig-Schlösser bei Füssen.

Der Ablauf der vier Tage war übersichtlich strukturiert. Donnerstag Abend Mantra-singen und Pyars Satsang („Was ist Einsicht?“). Die 90-minütigen Satsangs (Sanskrit für: „gemeinsam in der Wahrheit sein“) fanden jeden Tag statt. Am Freitag – ich nahm nur an diesem Tag am Festival teil – machte Pyar im Satsang klar, dass sie im Bodhitree- Projekt den Stamm repräsentiere und dass alle Äste und Zweige eben direkt zu ihr führen. Sie wolle die unterschiedlichen Projektgruppen beobachten und auch darauf achten, dass bestimmte „Qualitätsstandards“ erfüllt werden. Das bezog sich wohl auf das Motto: „Handeln aus Einsicht“, das sich als Leitfaden durch ihre Satsangs zog. Damit ist vieles angesprochen, vor allem aber, dass hier stets ein Weg der Mitte im Sinne Buddhas eingehalten wird. Keine Egotrips, keine abstrusen Ideen.

An jedem der drei folgenden Tage gab es ab 7 Uhr die Wahl zwischen stiller und aktiver Meditation, nach dem Frühstück wurden im „Bodhitree-Forum“ die Projekte und im Laufe der Tage die Ergebnisse vorgestellt und besprochen. Sechs Projektgruppen („Äste und Zweige“) liefen jeweils nachmittags z. T. parallel. Sie sind keinesfalls endgültig und können durch andere Themen erweitert oder auch wieder reduziert werden, je nach Interesse und Machbarkeit (siehe Kasten).

Zugleich bot das Festival etliche Möglichkeiten für Erwachsene und Kinder, sich kreativ einzubringen: Ein tibetisches Sandmandala – Pyar ließ zur Eröffnung den ersten gelben und grünen Sand über den großen Tisch rieseln. Eine Seidenmalereistraße, eine Didgeridoo-, eine Gebetsmühlen-, eine Zen-Malwerkstatt und vieles mehr. Und immer wieder die Musik. Die hauseigene „Garuda“-Band sorgte für Andacht und Stimmung. Die Atmosphäre schien mir an diesem Freitag überaus beschwingt. Ein Jeder konnte tun und lassen, was er wollte. Einige lagen faul und zufrieden auf der Wiese herum. Nirgends spürte ich so etwas wie Zwang. Doch eine schnelle Lösung der Frage, wie sich Spiritualität auf weite Teile der Gesellschaft verbreiten könnte, sollte auch hier nicht erwartet werden. Es wird, Schritt für Schritt!

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