Der März steht ganz im Zeichen der germanischen Frühlingsgöttin Ostara. Sie repräsentiert das Wiedererwachen der Natur nach der Wintersonnenwende, die aufsteigende Sonne und die beginnende Fruchtbarkeit der Erde. Ein Großteil des christlichen Osterfestbrauchtums hat seine Wurzeln in den heidnischen Riten zu Ehren der Göttin Ostara.
Auch das heute übliche Fasten im Frühjahr geht weiter zurück als der christliche Brauch des Fastens, der traditionell mit dem Ende des Karnevals, der Fastnacht, beginnt und in der Karwoche vor Ostern endet. Denn es gab in alter Zeit die so genannten Flurwanderungen oder Flurritte. Die Menschen baten mit Umzügen um Segen für eine gute Ernte. Wer Land besaß ging dabei die Grenzen seiner Äcker ab. Heute ist dieser Brauch in manchen Gegenden als Fastenwandern wieder belebt worden. „Der Mensch als Teil der Natur schwingt sich mit der inneren und äußeren Reinigung in die Prozesse der Erdnatur ein“, schreibt Romana Ulbrich in ihrem Buch Ostara (s. Buchtipps). „Unterstützend zur Entschlackung und Reinigung wirken vielerlei Kräuter, als Tee genossen, auf die Organe“, so Romana weiter. Auch eine Kräutersuppe wirkt wahre Wunder.
Zu den Kräutern, die im Frühling besonders heilsam sind, gehören die Brennnessel, der Huflattich oder die Schlüsselblume.
Die Brennnessel enthält sechsmal so viel Vitamin C wie Spinat, die doppelte Menge an Eisen und das Fünffache an Calcium.
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