Doch warum ist das so? Hier spielt das alte Wissen um die Fermentation mit Hilfe von mikrobiellen Enzymen eine große Rolle. Wird eine Kombination aus ausgewähltem Obst und Gemüse in einem aufwändigen, in Stufen fortschreitenden Fermentationsprozess unter Zusatz von Milchsäurebakterien und Hefepilzen vergoren, ist das daraus entstehende Konzentrat nach Jahren der kontrollierten Reifung anscheinend für den menschlichen Körper optimal verfügbar. Die zahlreichen Inhaltsstoffe werden während des sauren Vergärungsprozesses aufgeschlossen und konzentriert.
So entstehen vielfältige Komponenten, u.a. kommt es zu einer Anreicherung von Polyphenolen (bioaktiven Substanzen), insbesondere von Flavonoiden und Catechinen, mit gleichartiger biochemischer Aktivität, jedoch unterschiedlicher Struktur. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe mit sehr hoher gesundheitsfördernder Wirkung, deren Anteil sich durch die verschiedenen Stufen der Fermentation erhöht. Sie haben einen hohen antioxidativen Wert.
Durch die gleichzeitige Anhäufung von L(+)- Milchsäure und Milchsäurebakterien ergeben sich synergetische Effekte, wie z.B. mit Vitamin C, so dass sich deren Wirkung um ein Vielfaches verstärkt. Voraussetzung dafür ist eine besonders schonende Art der Vergärung, die zudem dafür sorgt, dass das milchsaure Konzentrat ohne Verwendung von Zusatzstoffen haltbar bleibt.
Milchsaure Vergärungsprodukte aus Pflanzen sind dank der Beschaffenheit der Zellwand der Milchsäurebakterien in der Lage, die körpereigenen Abwehrkräfte zu steigern.
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