Die Wurzel aller heute bekannten Knoblauch-Varianten liegt in den Steppen Afghanistans und des Irans. Heute wird das Knollengewächs in vielen Ländern angebaut, darunter Ägypten, China, Deutschland, Frankreich, Italien, Mexiko, Spanien, Türkei, Ungarn und die USA. Die größten Plantagen findet man mittlerweile im kalifornischen Örtchen Gilroy, das sich gern als „Welthauptstadt des Knoblauchs“ bewirbt. Dichtauf liegt das europäische Knobi-Mekka Uzès in der französischen Provence.
Die kleine Knolle mit der großen Wirkung ist eine der ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Welt. 5000 Jahre vor Christus war ihre Heilwirkung bereits den Sumerern bekannt. Davon zeugen ihre erhaltenen Aufzeichnungen. 2700 v. Chr. galt das Liliengewächs im alten Ägypten als Stärkungsmittel. Als Pharao Tutanchamun 1338 v. Chr. zur ewigen Ruhe gebettet wurde, gab man ihm Knoblauch mit, um für den Weg ins Jenseits gewappnet zu sein.
Der griechische Arzt Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) empfahl seinen Patienten die Verwandte der Zwiebel als Abführmittel. Sein mittelalterlicher Kollege Paracelsus verordnete ebenfalls die kleinen Zehen für Heilanwendungen.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.