Ich habe als Kind schon gerne gezeichnet und gemalt. Vor ungefähr 25 Jahren habe ich das Malen wieder aufgegriffen! Damals hatte ich Hunger nach etwas, das man ein kreatives Leben nennen könnte. Meine Träume waren mir irgendwie entschwunden und mein Leben fühlte sich flach an. Ich hatte oftmals wunderbare Ideen und grandiose Träume, war aber nicht fähig, sie für mich in die Tat umzusetzen. Manchmal hatte ich ganz bestimmte kreative Sehnsüchte, die ich mir wohl gerne erfüllen wollte, was ich mir aber immer wieder verwehrte.
Heute ist mir klar, dass meine Wieder-Entdeckung der Kreativität ein lernbarer und spürbarer spiritueller Prozess war und ist. Ich habe erkannt, dass ein schöpferischer Mensch keinem ausgetretenen Pfad folgen kann. Ich musste meinen Weg finden durch den Dschungel des Lebens und danach forschen. Erst viel später wurde mir bewusst, dass der spirituelle und der kreative Weg zusammen gehören. Ich kann sagen, dass ich für die Kunst lebe, mich ihr hingebe und sie abgöttisch liebe. Und ich spüre auch Lust, Wahn und Leidenschaft. Die Kunst ist mein Atem, mein Traum, mein Ehrgeiz und meine Liebe. Kunst ist Vielfalt, ist Leben.
Der Maler kann nur dem Ausdruck geben, was er im Herzen empfindet. Elvira Amrhein
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.