Die Reiki-Lebensregeln

Die Reiki-Lebensregeln

Mentale Medizin für jeden Tag

Die Reiki-Lebensregeln gelten als Leitsätze für den Reiki-Praktizierenden. Sie unterstützen den Heilungsprozess auf der mentalen Ebene. Wenn Sie diese Lebensregeln regelmäßig anwenden und in Ihrem Herzen tragen, geben sie Ihnen mehr Kraft und Energie, auch schwierige Lebenssituationen zu meistern und zu verändern, dank einer positiveren Einstellung zu allem, was ist. Ihr alltägliches Leben lässt sich so leichter und glücklicher gestalten.

Die Reiki-Lebensregeln gelten als Leitsätze für den Reiki-Praktizierenden. Sie unterstützen den Heilungsprozess auf der mentalen Ebene. Wenn Sie diese Lebensregeln regelmäßig anwenden und in Ihrem Herzen tragen, geben sie Ihnen mehr Kraft und Energie, auch schwierige Lebenssituationen zu meistern und zu verändern, dank einer positiveren Einstellung zu allem, was ist. Ihr alltägliches Leben lässt sich so leichter und glücklicher gestalten.

Historischer Hintergrund

In der Überlieferung der Reiki-Geschichte heißt es, Dr. Mikao Usui, der Begründer des Reiki-Systems der natürlichen Heilung, habe nach seiner Einweihung in Reiki auf einem heiligen Berg in der Nähe von Kyoto die Menschen in den Elendsvierteln mit Reiki behandelt und geheilt. Schon bald aber erkannte er, dass er zwar ihre körperlichen Leiden zu lindern und zu heilen vermochte, nicht aber ihre gesamte Einstellung zum Leben. Deshalb übernahm er fünf Leitsätze von dem Ende des 19. Jahrhunderts lebenden jananischen Kaiser Meiji-Tenno, den er sehr schätzte, um auch auf geistiger Ebene Heilung herbeizuführen. Damit kann Reiki seine volle Wirkung entfalten. Die Reiki-Lebensregeln gelten als Leitsätze für den Reiki-Praktizierenden.
Sie unterstützen den Heilungsprozess auf der mentalen Ebene. Dr. Usui bezeichnete sie als „spirituelle Medizin“. Sie lauten:

1. Gerade heute ärgere dich nicht (lasse allen Ärger los)
2. Gerade heute sorge dich nicht (lasse alle Sorgen los)
3. Ehre deine Eltern, Lehrer und die Älteren
4. Verdiene dein Brot ehrlich
5. Empfinde Dankbarkeit für alles Lebendige

Allgemeines

Zunächst zwei Vorbemerkungen: Da das Universum Verneinungen nicht erkennt, würde dies für die ersten beiden Lebensregeln sehr wohl Ärger und Sorgen bedeuten, weshalb ich persönlich (und viele andere Autoren auch) lieber eine positive Formulierung, wie z.B. loslassen, benutze. Zweitens bezieht sich das „Gerade heute“ nicht nur auf die ersten beiden Regeln, sondern gilt für alle Regeln. Denn schließlich habe ich ja jeden Tag die Gelegenheit, wieder neu anzufangen, mich zu verbessern. Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ich muss nicht sofort mein komplettes Leben umstellen, kann auch keine Gewohnheiten von heute auf morgen verändern, aber der stetige Versuch, wenn mir wieder ein so genannter „Fehler“ unterlaufen ist, gibt mir sofort wieder die Möglichkeit, an mir zu arbeiten. Das heißt für mich, zu versuchen, im Hier und Jetzt zu leben und zu agieren. Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern, wohl aber meine Zukunft, indem ich im Jetzt anfange, das zu ändern, was mir jetzt nicht mehr dienlich ist.

Bedeutung der Regeln

Die erste Regel will besagen, dass man sich ruhig dem Ärger stellen kann, denn sich dagegen zu wehren bringt sowieso nichts, außer dass Sie sich selber Ihre Energiereserven entziehen. Nehmen Sie diese Gefühle an, setzen Sie sich kurz damit auseinander und dann lassen Sie den Ärger gehen, wenn er sich nicht schon eh bis dahin aufgelöst hat – oder Sie ihn nicht als produktive Kraft benutzen wollen, um etwas zu verändern. Ärger kann uns nämlich auch motivieren, ins Handeln zu kommen, denn wir ärgern uns ja, weil wir mit irgend etwas nicht zufrieden sind.

Die zweite Regel will besagen, dass man die übrigen Menschen keinesfalls als Gegner betrachten soll, die uns jederzeit alle möglichen Sorgen und Probleme bereiten können, sondern als das, was sie sind: Mitmenschen!

(Ihr Rat kann uns oft behilflich sein). Zweitens machen wir uns selbst ja oft zu viele Sorgen, nehmen aus der Vergangenheit Probleme mit in die Zukunft und vergessen dabei die Gegenwart und die Tatsache, dass wir „jetzt“ die Möglichkeit haben, uns zu fragen: „Was brauche ich, um glücklich zu sein?“, „Was kann ich tun, damit die Sorge sich auflöst?“ Diese Gedanken sind der erste Schritt zum Handeln! Die dritte Regel will uns klar machen, dass wir uns nicht abwehrend unserer Umwelt entgegen stellen sollen, sondern zu allen Wesen freundlich und respektvoll sein sollen, und das schließt uns selbst natürlich auch mit ein. Mit „allen Wesen“ möchte ich auch die (für viele Menschen unsichtbaren) Elfen, Feen, Engel, aufgestiegenen Meister sowie andere lichtvolle Wesenheiten mit einschließen. Sie stellen uns ihre Hilfe zur Verfügung, wir „rufen“ sie an, bekommen in dieser aufregenden Zeit des Dimensionswechsels wichtige Informationen von ihnen, und auch sie sind sehr dankbar für die Reikienergie als Ausgleich (mittels Fernreiki mit dem 2. Grad).

Die vierte Regel sagt uns, dass es falsch ist, sich irgendwelche Vorteile auf unehrliche Weise zu verschaffen. Denn – unser Vorteil ist auch immer gleichzeitig der Nachteil eines Anderen. Seien Sie überzeugt von dem, was Sie tun, aber ohne jemandem schaden zu wollen! Diese Regel bedeutet aber im weiteren Sinne auch, an seinem Karma zu arbeiten. Da wir aus dem Rad der Wiedergeburt durch den Aufstieg in die 5. Dimension ausgestiegen sind (d.h. das Karma aus vergangenen Leben wurde uns erlassen, nicht aber das aus dem jetzigen Leben), heißt das: Was wir an andere ausgesendet haben, bekommen wir noch in diesem Leben als Chance zum „Ab-arbeiten“ einige Zeit später zurück.

Die fünfte Regel besagt, dass jeder seine ganze Umgebung achten soll. Seien Sie dankbar für alles Gute, was Ihnen widerfährt, aber auch für vermeintlich „Schlechtes“ (es will Ihnen etwas zeigen), einfach für alles, was Sie erleben. Denn Dankbarkeit bringt inneren Reichtum und Vertrauen zu sich selbst.

„Im Wort liegt die Kraft“

Auch positive Sätze und Affirmationen können Ihre Denkweise in der jeweiligen Themenproblematik aufbauend unterstützen, so dass Sie eine neue, richtige (d.h. Ihrem Wohl dienende) Gedankeneinstellung bekommen: „Im Wort liegt die Wahrheit, Kraft und Macht“!

Das will heißen: Bitten Sie nicht um die Heilung des Körpers und die Befreiung von Symptomen, sondern vielmehr um die Heilung (Ganzwerdung) des Geistes und um die Berichtigung der Fehlwahrnehmung (Geisteseinstellung), die Ihren Beschwerden zugrunde liegt. „Heilung findet immer im Geist statt.“ Dann verschwindet meist auch der Schmerz, und wir erfahren eine Stärkung unserer körperlichen und geistigen Lebensqualität, die uns gesund erhält.

Was sind Affirmationen? Allzu häufig haben wir negative Gedankenmuster in unserem Kopf verankert, so dass diese uns ein negatives Erscheinungsbild nach außen verwirklichen lassen. Um diese negativen Gedankenmuster zu durchbrechen, habe ich in Verbindung mit den Reiki-Positionen auf meinen „Reiki-Energieaffirmationen“ (s. Kasten) positive Sätze formuliert, mit deren Hilfe Sie ganz leicht Ihre Gedanken umprogrammieren können. Diese Sätze üben eine große Kraft auf Ihr geistiges Befinden aus und stärken Sie von innen heraus, so dass Sie kraftvoll nach außen auftreten können (in Verbindung mit dem 2. Reikigrad und den Symbolen besonders wirkungsvoll und leichter zu erreichen). Spüren Sie, wie Ihre Kraft und Macht zurückkommt, Ihr Geist sich befreit und Sie ein glückliches und friedvolles Leben führen werden.

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