VORGESTELLT. Die Autorin dieses Beitrags, Kim Barkmann („De Wise Fru“), Jg. 1957, ist Schamanin, Besprecherin und „weise Frau“ mit eigenem Seminarhaus. Ihr zentrales Anliegen ist es, Menschen zu Eigenständigkeit und Selbstverantwortung anzuregen. Aktuelles Buch: „Der Wendepunkt der Angst“ (Sich Verlag).
Eine Familie ist eine Gemeinschaft zum gegenseitigen Schutz und zu gegenseitiger Unterstützung. Jedes Mitglied der Familie profitiert davon, ihr angehören zu dürfen. Leider fällt es uns heutzutage oft schwer, unsere eigene Position darin richtig zu verstehen und einzuschätzen. Es gibt Mütter, die sich selbst unbewusst im Wert unter ihren Kindern positionieren, indem sie sich wie Dienstboten verhalten, die nur dazu da sind, den kleinen Prinzen und Prinzessinnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Und es gibt Eltern, die mit ihren Kindern nur im Befehls-Ton reden: „Hast du deine Hausaufgaben gemacht? – Putz dir die Schuhe ab! – Wasch dir die Hände! – Iss dein Essen auf!“ usw. Diese Eltern positionieren sich selbst wie Feldwebel und die Kinder wie rangniedere einfache Soldaten. Und es gibt die hilflosen Eltern, die rauchend auf dem Sofa sitzen und Tränen vergießen, während ihre Kinder die Wohnung verwüsten. Sie positionieren sich selbst gegenüber ihren Kindern in der Opferrolle.
Aber welches ist denn die richtige Position? In welcher Position werden wir den Bedürfnissen, Rechten und Wünschen aller Familienmitglieder am ehesten gerecht?
Wir müssen Kindern den Weg ins Leben zeigen. Das erfordert verlässliche Grenzen und echte, liebevolle Konsequenz.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.