Im Liegen verfolgten sie die Szene, die sich unablässig vor ihren Augen veränderte. Sie gingen völlig in ihrer Umgebung auf und fühlten sich ganz wie zuhause. Doch diese dreizehnjährigen Jungs lümmelten nicht auf der Couch vor dem Fernseher, nein, sie waren tief im Wald, lagen auf dem Boden und starrten ins Feuer. Es war nicht irgendein Feuer, es war ihr Feuer: Sie hatten Holz gesammelt, es auf dem frei geräumten Waldboden aufgeschichtet und mit Feuerstein und Stahl angezündet.
Um sie herum waren ihre Schlafplätze: einige Hängematten, einfache Zelte aus Zeltplanen und natürliche Unterstände aus Stöcken und Laub. Sie hatten eine Latrinengrube ausgehoben, schlichte Löffel und Zeltpflöcke geschnitzt und Brotteig an Stöcken geröstet. Nun war es Zeit, sich in der einbrechenden Dämmerung zurückzulehnen und zu erholen. Nur die Rufe der Eulen und das Knistern des Feuers unterbrachen die Stille. Dies war ihr Ausflug, vierundzwanzig Stunden in die Wildnis, ihr Ausbruch aus der Stadt, um zu lernen, sich in der Natur zurechtzufinden. Vielleicht der Höhepunkt ihrer Sommerferien, etwas, das sie nie vergessen würden.
Woran werden sich unsere Kinder einmal erinnern? An Tage voller Fernsehen oder Computerspiele? Oder an die Tage und Nächte, die sie im Freien verbracht haben?
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