Foto: Ralf Braum/Random House
Ich versuche alles, was mir passiert, als großen Segen zu verstehen. Ich ziehe meine Kraft aus der Tatsache, dass ich die Menschen mit meiner Musik glücklich machen kann. Ganz gleich, ob es nur für einen kurzen Moment ist oder länger. Ich empfinde die Momente, in denen ich vor den Leuten singe, als etwas ganz Besonderes. Weißt du, ich singe nicht, um berühmt zu werden. Und ich singe auch nicht, um mich als Sängerin zu etablieren. Ich singe allein aus einem Grund: um die Projekte, die ich mir vorgenommen habe, ausführen zu können. Deshalb ist es nie mein Ziel gewesen, berühmt zu werden. Ich habe damit angefangen, um eine Schule für Nonnen gründen zu können, und als mir das gelang, habe ich mich einem Krankenhausprojekt zugewandt, das ich mit meinem Gesang oder dem Buch finanzieren kann. Der internationale Bekanntheitsgrad ist sozusagen ein Bonus. Er hat keine Priorität für mich, aber er hilft mir dabei, auf meine Projekte aufmerksam zu machen. Bislang hat der Erfolg mich nicht überrollt. Sollte ich mich ihm jemals doch hingeben, dann hoffe ich, dass ich mich in diesem Moment an meinen Lehrer erinnere und dass mich das auf meinen Lebensweg zurückführen wird. Ich fühle mich sehr geehrt, aber ich sehe den Hype um mich gelassen. Ich glaube, das basiert auf meiner buddhistischen Ausbildung.
Bislang hat der Erfolg mich nicht überrollt. Sollte ich mich ihm jemals doch hingeben, dann hoffe ich, dass ich mich in diesem Moment an meinen Lehrer erinnere und dass mich das auf meinen Lebensweg zurückführen wird.
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