Der Fado ist ein Teil meines Lebens

Der Fado ist ein Teil meines Lebens

Fatal error: eZ Publish did not finish its request The execution of eZ Publish was abruptly ended, the debug output is present below.Mariza ist derzeit Portugals erfolgreichster Kulturexport. In ihrer Heimat ist die 34-jährige Fado-Sängerin ein gefeierter Star, den man gern mit Amalia Rodriguez, der Ikone des Fado, vergleicht. In der internationalen World Music-Szene schickt sie sich an, eine feste Größe zu sein. Terra heißt ihr neuestes Album, das Marzia derzeit auch live präsentiert. Vorab plauderte sie mit VISIONEN über die Geschichte des Fado.

Du bist sehr viel unterwegs. Wie sehr beeinflussen diese Reisen deine Musik?

Sehr! Um ehrlich zu sein, wenn ich die letzten Jahre nicht so viel herumgereist wäre, dann hätte es dieses Album wohl so nicht gegeben. Ich habe so viele verschiedene Kulturen mit ihren spezifischen Rhythmen und Religionen kennen gelernt. Von den Musikern und Sängern, die ich traf, ganz abgesehen. All das beeinflusst mich natürlich. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Reisende sich solchen Eindrücken nicht entziehen kann und davon beeinflusst wird, auch wenn es nur ein klein wenig ist. Nun waren es bei mir ja sieben Jahre, und die haben mich schon sehr verändert. Ich bin erwachsen geworden und auch als Musikerin habe ich mich weiterentwickelt. Im Resultat bin ich zu dem Sound gekommen, den du auf meiner neuen Platte hören kannst.

Du bist in Mozambique aufgewachsen. Beeinflusst dich die Musik von dort?

Musikalisch beeinflusst mich die Beziehung zu Mozambique weniger. Dafür bin ich zu sehr in Portugal verwurzelt. Ich hatte die Gelegenheit, dorthin zu reisen, und konnte mir auch Musiker anhören. Als ich dort auftrat, spielten auch einheimische Musiker. So hatte ich die Gelegenheit, etwas von dem mitzubekommen, was ebenfalls zu meinen Wurzeln gehört. Ich wäre sehr gern im Land herumgereist und hätte mir alles angeschaut; ich wollte die Rhythmen erspüren, denn davon gibt es sehr viele. Sie haben dort auch wunderbare handgefertigte Instrumente. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir nicht immer klar wurde, wie sie gespielt werden. Leider war dafür einfach nicht genug Zeit. Aber ich hoffe, dass ich noch einmal hinfahren und in Ruhe all das anschauen kann.

Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
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