„Ich habe den Drang, auf der Bühne zu stehen. Ich mache das, seit ich denken kann. Ich gehöre da hin.” Wenn Graziella Schazad das sagt, klingt es nicht anmaßend, eher ein wenig leise, ohne dabei jedoch an Überzeugungskraft zu verlieren. Sie ist einer dieser Menschen, denen man sofort sein Herz öffnen möchte: gewinnend freundlich, mit wachem Blick und offen für sein Gegenüber. Die 26-Jährige hat die seltene Gabe, Ohrwürmer zu schreiben, die sich beim ersten Hören sanft in den Gehörgang schleichen und dort für lange Zeit verweilen. Gerade ist ihr Debüt Album Feel who I am erschienen. Ihre Stimme transportiert die Doppelbödigkeit und manchmal fast ausweglose Melancholie ihrer Texte.
Nur wenn ich mich selbst ausdrücken kann, bin ich in der Musik zu Hause
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