Gelebte Spiritualität
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – die spirituelle Praxis ist keine Weltflucht, sondern wird im Alltag erprobt und bestätigt. Erfahrene geistige Lehrer und Praktizierende schreiben über bewährte Wege und Methoden zur Klärung und Entfaltung des Bewusstseins.
„Wunder sind im Grunde nichts Spirituelles – bloß die natürlichen Fähigkeiten eines völlig gesammelten Geistes. Heilige betrachten sie nur als Spielerei – so wie ein Kind mit Seifenblasen spielt. Ihren Schülern raten sie grundsätzlich davon ab, ihre geistigen Fähigkeiten für weltliche Kunststücke zu verschwenden.“
In den Mythen vieler Völker spielt die Hexe noch ihre ursprüngliche Rolle als „weise Frau“. In unserem Märchen wirkt sie in Gestalt ihres wohlbekannten Krafttiers, der Katze, als „innere Stimme“ und steht damit für das gerechte, zum Guten mahnende Göttliche in uns.
Wahrer Reichtum heißt es, kommt von innen. Nur zahlt der keine Rechnungen. Trotzdem steckt in diesem Satz ein Körnchen Wahrheit, denn nicht zuletzt ist es die Einstellung zum Geld, die darüber entscheidet, ob jemand ein Plus oder Minus auf dem Kontoauszug stehen hat.
Was tun, wenn die berufliche Arbeit keine Erfüllung beschert? Die Seele weiß genau, wie sie in diesem Leben dienen und ihren Unterhalt ver-dienen will, wird jedoch allzu oft von Vernunftgründen und bequemen Aussichten überstimmt. Ein spiritueller Berufscoach zeigt, wie Sie Ihre Berufung entdecken und zu Ihrem Beruf machen.
Alle Jahre wieder glauben Fachleute, den Stern, der die Weisen aus dem Morgenland zu Jesus führte, auch astronomisch dingfest machen zu können. Doch dieser Stern war keine historisch einmalige Erscheinung, sondern leuchtet spirituellen Suchern auch heute noch auf ihrem Weg.
Kinder spirituell begleiten – wer kann das heute noch? Die bekannte Indigo-Autorin Carolina Hehenkamp erklärt, wie Eltern und Kinder im Dialog die Lebensregeln und Naturprinzipien kennen lernen und dabei gemeinsam wachsen können.
„Gott und die Engel können wir nicht sehen. Unsere Mitgeschöpfe sind selbst unwissend. Und so muss Gott immer wieder selbst in Menschengestalt erscheinen, um uns von sich und den höheren Welten zu berichten. Sonst können wir ihn nicht wahrnehmen oder irgendwelche Kenntnis von ihm erlangen.“
Die Sehnsucht nach Glück und Erfüllung im Alltag (und nicht nur im Urlaub oder im Retreat) treibt uns um, macht uns matt und krank. Die Diagnose lautet: Wir Menschen leben heute ohne unser Herzstück – das Göttliche. Im Gespräch mit Angela Fischer forscht Eva Mayer nach Lösungen.
Mit scharfem Verstand, umfassender Bildung und großer Warmherzigkeit versteht es der irische Priester Seán ÓLaoire, die gemeinsame mystische Botschaft der Weisheitsschriften für Menschen aller Konfessionen und Kulturen zu erschließen. Dabei lässt der Querdenker theologische Dogmatik und fundamentalistische Interpretationen außer Acht und eröffnet stattdessen einen Ausblick auf unser großartiges spirituelles Potenzial: die Entwicklung zum Christu...
„Leben – das ist das Allerseltenste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren bloß“, sagte Oscar Wilde. In einem Märchen zeigt er auf zauberhafte Weise, wie „Ein selbstsüchtiger Riese“ (ein Erwachsener aus Kindersicht!) durch die Begegnung mit spielenden Kindern zum Leben erwacht – und durch die Begegnung mit dem „göttlichen Kind“, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern, Erlösung findet.