Die spirituelle Kraft der Frauen feiern

Die spirituelle Kraft der Frauen feiern

Unsere Welt ist derzeit von einem dramatischen Ungleichgewicht der männlichen und weiblichen Kräfte geprägt. Diese Schieflage, genauer: der Mangel bis zum völligen Fehlen der weiblichen Kraft ist verantwortlich für eine lange Reihe von Missständen und Gräueltaten. Unter dem Druck der Ungerechtigkeit besinnen sich immer mehr Frauen weltweit auf ihre weiblichen Fähigkeiten und treten für menschliche Werte in einer menschlichen Welt ein.

Was läge also näher, als diese Rückbesinnung der Frauen zum Thema einer internationalen Konferenz mit spiritueller Ausrichtung zu machen? Wie können sich Frauen heutzutage in die Gesellschaft einbringen? Den meisten Frauen wird dies eher auf nationaler Ebene gelingen, meist sogar nur in ihrem unmittelbaren Umfeld. Doch auch hier kann schon überraschend viel erreicht werden. So heißt es nicht von ungefähr, dass die Hand an der Wiege die Welt regiert. Wir Frauen und Mütter haben direkten Einfluss auf die uns nachfolgende Generation, zu Hause, in Kindergärten und in Grundschulen. Der Umstand, dass Kinder bis in ihre Pubertät fast nur von Frauen umgeben sind, wird heutzutage oft kritisiert. Man beraube die kleinen Jungen damit ihrer männlichen Identität, die – so wohl die Lesart der Kritiker – hauptsächlich aus Kräftemessen jeglicher Art besteht. Dagegen wäre prinzipiell nichts einzuwenden, so lange dieses Kräftemessen aus Tauziehen in fröhlicher Runde bestehen würde. Das Problem ist, dass immer verbissener gekämpft und erniedrigt wird. Um was gekämpft wird, weiß allerdings niemand.

„Auch wir werden dieser Welt Freude und Einsatz bringen, wenn wir uns nur dem Licht der Weisheit zuwenden.“ (Srimati Narasimhan)

Destruktiven Tendenzen entgegenwirken

Dass Männer eigentlich zu keinem Zeitpunkt seit der Industrialisierung, die der Trennung von Wohnort und Arbeitsplatz Vorschub leistete, eine große Rolle in der Erziehung von Jungen gespielt haben, wird gerne verschwiegen. Das traurige Kapitel Krieg und Gefangenschaft wollen wir lieber gar nicht zur Sprache bringen. An wem haben sich die Jungen vergangener Generationen also orientiert? War früher alles besser? Mitnichten, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt; und heute werden speziell männlich dominierte Kulturen von Gewalt heimgesucht. Auch in Europa nimmt die Zahl der Gewaltverbrechen nicht ab. Wer trägt hierfür die Verantwortung? Ist es doch so, dass unsere Jugend von den Massenmedien ...

Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

eZ Publish™ copyright © 1999-2012 eZ Systems AS