Er entsinkt sich selbst und alles mit ihm.
Er lebt im gegenwärtigen Augenblick ohne selbstsüch tigen Vorsatz und nimmt sein Höchstes wahr, sei es im Gewöhn lichen oder im Erhabenen.
Ein gerechter Mensch, so wie er geworden ist, verhält sich demütiger als andere Menschen. Er begreift nämlich aus seinem innersten Grunde, was nach außen hin jedem angemessen ist, und fasst alle Dinge entsprechend auf. Dass er keinem Gesetz unterworfen ist, kommt daher, dass er aus Gelassenheit vollbringt, was die Allgemeinheit unter Druck tut.
Das Tun eines wirklich gelassenen Menschen ist sein Lassen, sein Werk sein Müßigbleiben – denn in seiner Tätigkeit bewahrt er die Ruhe und während seines Wirkens seine Muße.
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