Als Engel und Götter gelten gemeinhin die Seelen, die im irdischen Körper Opfer dargebracht, Bußübungen vollzogen, wohltätige und andere gute, verdienstvolle Werke vollbracht haben oder die Gott in einer seiner Formen angebetet haben – als Schöpfer, Erhalter oder Zerstörer der Welt –, um ins Paradies zu kommen. (Vgl. INFOS) Sie gelangen nach dem Tod in die verschiedenen Himmel, um die Früchte ihrer guten Taten zu ernten. Dort gibt es ebenfalls Sinnesfreuden zu genießen, ähnlich wie man im Traum Freude und Schmerz empfinden kann.
Der Aufenthalt in diesen Himmeln kann zwar sehr lange dauern, den guten Taten entsprechend, die der Mensch in seinem irdischen Leben vollbracht hat. Sobald der Vorrat an verdienten Freuden allerdings er schöpft ist, werden diese Seelen wieder in die materielle Welt hinab gesandt.
Denn alle diese Paradiese – wie auch Höllen – liegen noch innerhalb des Kreises der drei materiellen Schöpfungs-Ebenen mit ihren 8.400.000 Existenzformen. Erst wenn man diese drei Ebenen überschreitet, gelangt man in die rein spirituellen Ebenen und findet Erlösung aus dem karmischen Kreislauf des Lebens. (Vgl. INFOS)
„Menschen, die Gutes getan haben, um in den Himmel zu kommen, gelangen als Engel ins Paradies, um dort den wohlverdienten Lohn zu genießen. Doch dann müssen sie wieder zur Erde zurück.“
Das Böse ist nur aus der Sicht des Menschen böse. Vom Standpunkt des Absoluten aus gibt es das Böse nicht. Relativ betrachtet, ist es eine furchtbare Wirklichkeit, aber im Rahmen des Universums hat es eine wichtige Aufgabe.
Gott ist der Ursprung von allem. Das so genannte Böse gehört zur Ordnung der Natur. Es war schon zu Beginn der Zeit eingeplant. Wer schuf Satan? Ist er nicht ein Engel, und wurde er nicht von Gott er schaffen? Alles – „Gutes“ wie „Böses“ – hat seinen Ursprung in ihm. (Vgl. INFOS)
Ja. Was ist der Ursprung des Schattens? Etwa die Dunkelheit oder die Nacht? Nein, es ist die Sonne.
So sicher, wie Sie und ich hier sitzen.
Zu unserem Besten. Es war sehr notwendig. Das Gift einer Kobra ist nur für andere giftig, aber nicht für die Kobra selbst.
Wo sollte er Ihrer Meinung nach sein?
Nein. Er ist bei seinem Herrn Jesus Christus und erfreut sich vollkommener Seligkeit in Seinem Schoß.
Nein. Sein Vergehen richtete sich ja nur gegen die menschliche Person des Herrn, nicht gegen seine göttliche Natur, und der Herr vergab ihm.
Das ist die Art der Meister. Sie schauen nicht auf unsere Fehler. In ihrer Liebe und Gnade ist kein Raum für (ewige) Höllenqualen.
Ja, aber die Körper sind dort nicht von physischer, sondern von feinstofflicher, astraler Beschaffenheit, wie man sie im Traum sieht.
Der Astralleib wird über zahllose Inkarnationen hinweg aus den Sinnes-Eindrücken, Wünschen und feineren Neigungen des Geistes gebildet, und diese ändern sich nicht so leicht. Doch ähnlich wie das Wasser die Gestalt des Gefäßes annimmt, in das es gegossen wird, passt sich auch der Astralleib grundsätzlich jeder beliebigen physischen Form oder Gestalt an.
Nein. Sie dürfen sich niemandem nähern, der von einem vollkommenen Meister eingeweiht ist. Sogar Yama, der Herr der Unterwelt, ist voller Furcht vor dessen spiritueller Macht. Würden die Todes-Engel einen Eingeweihten in die Hölle bringen, müsste der Meister selbst kommen und ihn herausholen. Die Folge wäre, dass auch alle anderen Höllen-Insassen augenblicklich erlöst würden und die Hölle leer wäre. Das wünscht Yama natürlich nicht.
Es gibt gute und schlechte Menschen in der Welt, und Gott muss sich um beide kümmern. Wo Unrat zu entfernen ist, ruft man ja auch die Straßenkehrer. Wenn irgendwelche schlimmen Burschen oder Räuber zu verhaften sind, braucht man die Dienste von Polizisten. Um Gesetzesbrecher zu bestrafen, ist die Gerichtsbarkeit notwendig. Das gilt für alle öffentlichen Einrichtungen zum Schutz des allgemeinen Wohls.
Nein, so ist es nicht. Sie werden diese Tatsachen von den Propheten und Heiligen aller Religionen bestätigt finden. Die Heiligen sagen nie etwas Falsches. Sie sagen nur, was sie mit eigenen Augen gesehen haben.
Wenn eine Tatsache von einem großen Meister der Vergangenheit vertreten wird, an dessen Wahrhaftigkeit nicht zu zweifeln ist, und durch die Jahrhunderte die Weisen aller Zeiten und Länder ihm beipflichten, so bekommt sie großes Gewicht und nicht zu leugnende Glaubwürdigkeit.
Das Merkwürdige ist, dass die Leute glauben, jenseits der Reichweite ihres Verstandes existiere nichts anderes mehr. Sie können es nicht fassen, dass es Regionen und Reiche gibt, in die ihr Verstand nicht eindringen kann und die er deshalb auch nicht begreift.