Der Hodscha (s. Infos) war unterwegs zu einem Dorf. Er hat te seinen Sohn auf den Esel gesetzt und ging selbst nebenher. Da kamen ein paar Leute vorbei und sagten: „Schau dir das an! Der alte Mann muss zu Fuß gehen, und der Junge sitzt auf dem Esel. Der sollte sich was schä men!“
Der Hodscha, der dies vernahm, ließ seinen Sohn abstei gen und setzte sich selbst auf den Esel.
Doch schon nach ei ner Weile hörte er, wie sich zwei, die am Wegrand saßen, unterhielten: „Der große Kerl sitzt auf dem Esel und lässt den armen Jungen nebenher gehen. Gibt es denn kein Mitleid mehr auf dieser Welt?“
Da holte der Hodscha seinen Sohn mit auf den Esel, und so ritten sie beide weiter.
Kam ein Bauer des Weges und meinte: „Muss dieses schwache Tier denn euch beide tragen? Das ist ja unglaublich! Der arme Esel wird sich das Rückgrat brechen.“
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