Was ist Zukunft? Zuerst einmal – ganz simpel: Zukunft rinnt wie durch einen Engpass einer Sanduhr (genauer durch den „Jetztpunkt“) unaufhörlich in die Vergangenheit. Die Frage ist: Liefern wir uns vor zeitgemäßer Zukunfts-Euphorie dem „Jetztpunkt“ aus und vergessen darüber die Zusammenhänge?
Die Anhäufung unumkehrbarer Irrwege spricht eine andere Sprache. In allen Bereichen treibt die Entwicklung auf ihre Kulmination zu: im Bevölkerungswachstum, in der Naturzerstörung, in den Pleiten und Pannen der Wirtschaft, in den Millionen und immer mehr Millionen Arbeitslosen, im Verfall der Religionen. Wir erleben die Agonie der Kirche und Kirchen, den Massenmord durch Rauschgift und Autoverkehr, das Sterben der vielgestaltigen Natur. Zum Desaster braucht es keinen Krieg.
Freilich haben wir es noch lange nicht mit dem Ende des planetarischen Systems oder gar der Galaxie zu tun: Es macht nur der Mensch die Erde unbewohnbar. Die Frage bleibt: Können wir uns in der Hoffnung wiegen, dass Gott rechtzeitig eingreifen oder dass es eine neue Erde geben wird? Darüber müssen wir uns im Klaren sein: Irgendwann einmal wird es keine neue Erde mehr geben, sondern nur noch den Jüngsten Tag.
Wolfgang Johannes Bekh
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.