WAS IST YOGA?

WAS IST YOGA?

Ein Thema – sechs Facetten

Yoga ist der im Westen bekannteste Begriff der indischen Geistesgeschichte. Lange vor Freud und Jung ergründeten die Yogis das Reich des Unbewussten und erkannten: Das alltägliche Leiden kann durch dauerhaftes Glück ersetzt werden. Die Yoga-Praxis entfaltet den geistigen Willen, der gegen äußere Einflüsse immun ist. So findet der Übende bewusst in die Wahrheit des Yoga zurück, in der alle Menschen unwissentlich bereits leben.

UNIVERSELLE WEISHEIT

Yoga ist der im Westen bekannteste Begriff der indischen Geistes- und Kulturgeschichte. Dennoch werden seine verschiedenen Sachverhalte sowie seine tiefere Bedeutung und Zielsetzung meist nicht gut verstanden.

Erst wenn man das geniale Schema des achtgliedrigen Yoga des Sehers Pantañjali näher betrachtet, versteht man, warum der indische Yoga eine solche Faszination auf Menschen aller Weltanschauungen und Zeiten ausgeübt hat. In diesem System werden auf sehr schlichte Weise die Grundelemente und -bedingungen der menschlichen Selbstentfaltung genannt und Vorschläge zur Selbsterkenntnis und -beherrschung gemacht. Das ist letztlich der Grund, warum der Yoga sich als Methode mit jeglicher Weltanschauung und jeglichem Temperament verbinden lässt. Man muss nicht einmal die Grundbegriffe der indischen Philosophie kennen, um Pantañjalis Zusammenfassung der Yogapraktiken seiner Zeit zu verstehen.

Ronald Sequeira

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