Lama Anagarika Govinda (1898- 1985) wurde in Deutschland geboren und studierte zunächst Philosophie, Religionswissen - schaft und Archäologie . Nach verschiedenen Klosteraufenthalten in Ceylon und Burma, wo er sich die Lehre des Buddha vertiefte und sein Noviziat ableistete, nahm er das gelbe Gewand eines „Hauslosen“ (Anagarika) an. Sein weiterer Weg führte ihn als Dozent der Archäologie und der buddhistischen Philosophie an diverse indische Universitäten. Ausgedehnte Forschungsreisen nach Tibet brachten ihn mit dem tibetischen Buddhismus in Kontakt, der ihm schließlich zur geistigen Heimat wurde. Er gilt als einer der bedeutendsten buddhistischen Gelehrten und Autoren aus dem Westen.