Es ist nicht mehr zu leugnen, es gibt kein Wenn und Aber mehr: die Erde erwärmt sich mit katastrophalen Folgen, und diese Erwärmung ist durch uns Menschen bedingt. Im Februar 2007 hat es der 1988 gegründete Zwischenstaatliche Ausschuss über den Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC) mit seinem 4. Bericht, in dem die gesamte aktuelle Forschung ausgewertet wurde, endgültig und unmissverständlich bestätigt:
Wird der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen nicht drastisch reduziert, dann steigt die Temperatur in den nächsten Jahrzehnten global um wenigstens 2 Grad Celsius. Extreme Unwetter, Hurrikane und Überschwemmungen wie in New Orleans, Dürre und Waldbrände wie in Australien oder Spanien werden stärker und zur Regel. Die Ozeane werden an der Oberfläche zu warm. Sie sterben, angefangen beim ersten Glied der Nahrungskette, den Algen, über die Korallenriffe, das Plankton, die Fische usw. In den düstersten Szenarien der Computer kann sich bis 2100 ein Bruchteil der Menschheit in die Nord- und Südpolbereiche retten, wo das Eis natürlich längst weg geschmolzen ist. Und die angestiegenen Meere haben die Küsten mit all ihren Großstädten bereits unter sich begraben.
Das Klima ist eine enorm vielschichtige Sache, mit den größten Computern zwar halbwegs berechenbar, doch der Mensch ist weit davon entfernt, es kontrollieren zu können. Zunächst müsste er lernen, sich selbst und seine Gier zu beherrschen. Und genau das ist die Herausforderung an jeden von uns, wenn uns die Erde weiterhin auf sich erdulden soll.
Der enge Zusammenhang zwischen menschlichem (Fehl-)Verhalten und Umweltkatastrophen hat ja eine sprichwörtlich „biblische“ Geschichte. Damals, bei der Sintflut oder bei der Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra, hatte Gott noch persönlich ...
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