Heißt es nicht: „Sauer macht lustig“? Folgt man den zahlreichen Veröffentlichungen, die Regale im Buchhandel füllen, dann ist es keineswegs so. Dabei tauchen immer wieder drei Begriffe auf, die viele nur aus dem Chemieunterricht in der Schule kennen: Säuren, Basen und pH-Wert. Ob eine Substanz oder Flüssigkeit basisch oder sauer ist, hängt von der Anzahl der Wasserstoffionen ab. Der so genannte pH-Wert (potentia hydrogenii = die Kraft des Wasserstoffs) legt auf einer Skala von 1 bis 14 fest, ob es sich um eine Säure oder Base (Lauge) handelt. Liegt die Anzahl der Wasserstoffionen unter 7, ist es eine Säure. Batterie- und Salzsäure haben beispielsweise einen pH-Wert von 1 und wirken stark ätzend. Zitronensaft und Speiseessig liegen immerhin noch im Bereich 2,5, Limonaden und Apfelsaft bei 3,5 und Kaffee bei einem pH-Wert von 5. Basen sind die Gegenspieler der Säuren. Von ihnen spricht man, wenn der pH-Wert höher als 7 liegt. Sie wirken seifig und werden oft auch als Laugen bezeichnet. Trinkmilch und reines Wasser weisen einen pH-Wert von 7 auf und liegen damit im neutralen Bereich, sind also weder Säure noch Base und eignen sich deshalb hervorragend zur Verdünnung und Neutralisation von Flüssigkeiten.
Produziert der Körper durch die falsche Ernährung, zu wenig Bewegung oder Stress zu viel Säure, hat das auf Dauer fatale Folgen.
„Die Stoffwechselprozesse werden mit mehr als 2000 Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen gesteuert“, erklärt Dr. med. Robert Bachmann (siehe Buchtipps in Printausgabe). „Je nach Ort, Organ und Enzym wird ein bestimmter optimaler pH-Wert benötigt.“ Das heißt ...
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.