Selten ist Gottes Handschrift klarer lesbar als in der kargen Schönheit der Vulkanlandschaften von Lanzarote. Das Auge schweift, weil es kaum Punkte zum Anhaften findet. Der Fokus geht wie von selbst nach innen, aus Reduktion entsteht Energie. Innere Prozesse kommen hier mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit in Gang – der ideale Platz für ein Seminarhaus! Von 1966 bis zu seinem Tod prägte der Maler, Bildhauer und Architekt Cesar Manrique (1919 – 1992) das Bild des kanarischen Eilands mit künstlerischen und politischen Mitteln.
In der Gestaltung von Bauprojekten, Gärten und Aussichtspunkten suchte er stets den respektvollen Dialog mit der Natur. Manrique veranlasste, dass nicht über zwei Stockwerke hoch gebaut werden darf, dass die Häuser weiß und ihre Türen grün sein sollen und dass es nicht mehr als drei überwiegend touristisch orientierte Ortschaften gibt. Und doch ist es die ungezähmte Natur, die im Lied der Insel den Ton angibt: schwarze Lavalandschaften, geboren aus dem heißen Schoß der Erde.
Wild zerklüftete Küsten, schroffe Vulkangebirge, grüne Täler und immer wieder das tiefblaue Meer. Die „Insel der Transformation“. Ein solcher Kraftort schreit förmlich nach einem Platz, an dem sich Menschen zur Meditation treffen und sich in Workshops und Seminaren der Selbsterfahrung widmen können. Diesem Ruf gefolgt ist der Pionier Wolfgang Maiworm; bereits in den frühen 80er Jahren errichtete er das Etora-Seminarhaus an der Costa Teguise im Südosten von Lanzarote. 2005 machte sich der Vollblutunternehmer an die Neugestaltung seines Projekts – aus Etora wurde CENTRO. Seit Januar 2006 hat das 1.600 Quadratmeter große Areal nun seine Pforten wieder geöffnet. Nur zehn Minuten von der Hauptstadt Arricife und dem Flughafen entfernt warten Angebote wie Yoga, Tai-Chi und Ayurveda, Familienstellen, EFT-Workshops und Tinnitus-Atemtherapie, aber auch Weinproben, Konzerte und Single-Treffs in vollständiger Dunkelheit. Wer im CENTRO ankommt, sieht schon von weitem die Spitze der goldenen Pyramide in der Sonne glitzern. Der 144 Quadratmeter große Veranstaltungs- und Meditationsraum mit den Cheops-Proportionen symbolisiert auch das integrative Konzept des Seminarhauses: Die Anlage soll nicht nur einer rein esoterisch orientierten Klientel offen stehen, sondern auch Firmen einen ganzheitlichen Rahmen für Veranstaltungen bieten. Denn in der „Mondlandschaft“ von Lanzarote können falsche Vorstellungen nicht überleben. Hier gelten die Gesetze von Werden und Vergehen, hier ist Wandlung die Konstante. Im ewigen Jetzt werden Wollen und Können schließlich eins. Wer hierher kommt, der kommt zu sich – ein für jedermann lohnendes Ziel!