Orangerot flattern die Roben auf den Wäscheleinen im lauen Wind des sonnigen Nachmittags. Orangerot leuchtet es auch durch das Grün der Franchipanibüsche. Und was da gerade eben noch vor dem strahlenden Weiß der Tempelmauern schimmerte, war ebenfalls orangerot. Im Straßenbild von Luang Prabang, der alten Hauptstadt des Lanexang Königsreiches, gehört das Orange der Mönchsroben auch im Januar 2010 zum Alltag.
Wir suchen uns ein Hotel in der Altstadt, direkt im Tempelbezirk. Somit sind wir Nachbarn vom Wat Xieng Thong, der berühmtesten und ältesten Tempel-Anlage Luang Prabangs, welche von König Setthathirat im Jahr 1560 erbaut wurde. Mit seiner roten Kapelle, die 1957 anlässlich des zweitausendfünfhundertsten Geburtstags Buddhas mit Glasmosaiken versehen wurde, ist diese Anlage ein echtes Highlight, welches wir ausgiebig erkunden.
Unzählige Klöster reihen sich dicht neben historischen Wohnhäusern aus Holz. Die Stadt ist so einzigartig, dass sie 1995 komplett zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. In der ehemaligen französischen Kolonialstadt können wir uns nicht satt sehen an den imposanten Tempelanlagen, dem prachtvollen Königspalast und dem quirligen und gleichermaßen beschaulichen Nachtmarkt.
Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt. Buddh
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