Am Kaffee scheiden sich die Geister. Während die einen ihn als Helfer für den Start in den Tag und Muntermacher unentbehrlich finden, sehen andere in ihm ein vielseitiges Genussmittel. Die einen ziehen ihn profan aus dem Automaten im Pappbecher, die anderen nippen an edlem Porzellan. Und dann gibt es noch diejenigen, die keine gute Bohne an ihm lassen wollen. Er würde dem Körper Flüssigkeit entziehen, das Herzinfarktrisiko erhöhen, den Blutdruck ansteigen lassen und den Schlaf rauben. Eins ist sicher: Kaffee lässt keinen kalt.
Nach Erdöl ist Kaffee im 21. Jahrhundert das zweitwichtigste Handelsgut. 1750 lag der weltweite Verbrauch von Rohkaffee bei 600.000 Säcken. Im Jahr 2000 waren es 104 Millionen Säcke. Rund 73 Millionen Tassen Kaffee trinken die Deutschen jährlich. Im Durchschnitt genießen wir vier Tassen am Tag, das entspricht einem Verbrauch von 6,7 kg jährlich. Damit liegt der Kaffeekonsum der Deutschen noch vor Mineralwasser und Bier.
Kaffee ist trendy. Coffee Shops schießen wie die Pilze aus dem Boden. Der so genannte Coffee to go im Pappbecher ist dabei nur die moderne Variante einer Tradition, die im 16. Jahrhundert mit Kaffeehäusern ihren Anfang nahm. Die Geschichte des Kaffees jedoch ist noch viel älter.
Nach Erdöl ist Kaffee im 21. Jahrhundert das zweitwichtigste Handelsgut. Rund 73 Millionen Tassen Kaffee trinken die Deutschen jährlich und toppen damit den Verbrauch von Mineralwasser und Bier.
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