DAS HERZ AUS GANZHEITLICHER SICHT

DAS HERZ AUS GANZHEITLICHER SICHT

Professor Grönemeyer erzählt eine etwas andere Organgeschichte

Der Bochumer Professor Dietrich Grönemeyer ist bekannt für seine ganzheitliche Sicht auf die Schulmedizin. Wie die umgesetzt werden kann, beschreibt er in seinen Büchern. Für sein neuestes Werk über das Herz gaben persönliche Erlebnisse den Ausschlag, sich mit der lebenswichtigen Pumpe einmal intensiver zu beschäftigen und es nicht nur aus medizinischer Sicht zu beleuchten. Entstanden ist so eine etwas andere Organgeschichte.

Professor Grönemeyer, die Kernaussage Ihres Buches Dein Herz - eine andere Organgeschichte lautet: Das Herz fühlt. Warum tun wir uns so schwer, im Herzen mehr zu sehen als einen lebenswichtigen Muskel?

In der medizinischen Ausbildung haben wir gelernt, dass das Herz ein etwa faustgroßer Muskel ist, der rund 100.000mal am Tag schlägt. Dem psychischen Aspekt, dass das Herz auch ganz stark auf Anspannung und positiven oder negativen Stress reagiert, hat erst die neue Disziplin der Psychokardiologie die nötige Beachtung geschenkt. Sie zeigt, dass das Broken-Heart-Syndrom, eben das gebrochene Herz, tatsächlich mehr ist als eine Redewendung.

Erst die Psychokardiologie schenkt dem psychischen Aspekt, dass das Herz auch stark auf Anspannung und positiven oder negativen Stress reagiert, die nötige Beachtung.

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