Ich bin damit groß geworden. Mein Großvater und meine Großmutter mütterlicherseits haben sich sehr mit Pflanzen beschäftigt. Mein Großvater väterlicherseits ebenfalls. Von klein auf bin ich immer mitgegangen und habe Pflanzen gesammelt. Mir wurde erklärt, was man damit macht und wie man sie konditioniert. Das ist mein familiäres Erbe. Meine Großeltern hatten das von ihren Eltern gelernt, die das wiederum von ihren Eltern übernommen haben.
Die druidische Medizin würde ich als das ursprünglich rein europäische Erbe bezeichnen, und nicht als das Importerbe, das über Spanien nach der Besetzung durch die Mauren über die Pyrenäen nach Mitteleuropa kam und in die Klostermedizin integriert wurde. Das sind zwei ganz unterschiedliche Ansätze. „Druide“ ist a priori ein Wort, das aus der keltischen Sprachfamilie stammt, und ich reihe mich in die Gruppe derer ein, die sich nicht sicher sind, ob beispielsweise die Kelten, die im von Caesar als germanisch bezeichneten Raum ansässig waren, ihre Experten für Fragen der Medizin, Wissenschaft und Architektur als Druiden bezeichneten. Ich nehme vielmehr an, sie hatten ein anderes Wort dafür, das dem Begriff „Druide“ ähnelte. „Druide“ ist eher ein Ausdruck, der durch Leute wie John Toland aufkam und später ein Modewort wurde.
WILDTIERE KENNEN PFLANZEN SEHR GENAU UND WISSEN, WANN SIE WAS FRESSEN MÜSSEN. INDEM MEINE DRUIDISCHEN KOLLEGEN UND HEXEN IN DER ALTEN ZEIT DIE TIERE BEOBACHTET HABEN, FANDEN SIE HERAUS, WELCHE PFLANZE MAN BEI WELCHEM LEIDEN VERWENDEN MUSS.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.