Der Aquamarin ist als eigener Edelstein seit der Renaissance (1400-1600 n.Chr.) ein Begriff. Sein Name bedeutet „Meerwasser“ (lat. >aqua marina) und beschreibt somit seine grünlichblaue bis kräftig hellblaue Körperfarbe.
In der Antike ist der bläuliche Edelstein aus der Beryll-Familie, dessen bekanntester Vertreter der Smaragd ist, als Glücksstein der Seeleute begehrt. Und schon in der historischen Heilkunde wurden die Edelsteine dieser Mineralfamilie als Augenheilsteine eingesetzt (das Wort Brille leitet sich von „Beryll“ ab, und auch die Seeleute waren in Ihrem Wohlergehen besonders vom Sehen abhängig). So sagte man dem Aquamarin auch die Förderung von Hellsichtigkeit, Wohlbefinden und Stärkung der Geisteskraft nach.
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