Durch den spirituellen Geomantiker Simon Peter Fuller lernte ich vor einigen Jahren das Agnihotra-Feuer kennen, ein altes vedisches Heilfeuer, das jeweils kurz vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang entzündet wird, wobei dann bestimmte Substanzen (getrockneter Kuhdung, Vollkornreis und gereinigte Butter) verbrannt und genau zur Sekunde des Sonnenaufgangs oder Sonnenuntergangs spezielle Mantren gesungen werden, die eine heilende Wirkung haben sollen. Dieses kleine Ritual hatte mich so fasziniert, dass ich es einige Jahre lang ab und an durchführte und auch begann, die Asche im Garten einzusetzen. Letztendlich war ich dann so berührt von dieser Flamme, die in der kleinen auf dem Kopf stehenden Kupferpyramide brannte, dass ich beschloss nach Indien zu fahren und den Ursprung dieses Feuers zu erkunden. Ich wollte herausfinden, ob all die unglaublichen Dinge, die ich darüber gelesen hatte, wahr sind.
Ich ging also an einen Ort, wo dieses Feuer im großen Stil praktiziert wird, nach Tapovan im indischen Staat Maharashtra, unweit von Bombay. Dort ist eine so genannte Homa Farm, wo seit sechs Jahren ununterbrochen ein spezielles Heilfeuer brennt, zu dem das bekannte Om Tryambakam Mantra gesungen wird, zusätzlich zu den Agnihotra Sonnenauf- und untergangsfeuern. Den ganzen Januar verbrachte ich an diesem Ort und in Maheshwar, einem anderen Homa-Zentrum am heiligen Fluss Narmada.
Dort wurde ich Zeuge von Heilungen schwerster Krankheiten bei Menschen und Tieren durch das Feuer und dessen ...
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