Sie ist eine Kombination verschiedener Heilmethoden. Dabei beziehe ich die Mikrobiologie mit ein. Sie bildet im Vergleich zu anderen Methoden die Grundlage meiner Arbeit. Da es vom Grob- zum Feinstofflichen geht und vom Fein- zum Grobstofflichen. In meinem Buch (siehe Buchtipp) wollte ich deshalb die Mikrobiologie ebenso darstellen, wie die Entgiftung der Körperzellen bis hin zu den Organebenen und wie das mit den psychischen Problemen zusammenhängt. Neu ist dabei die Sichtweise auf die Mikrobiologie. Es geht dabei sehr viel um die so genannten Symbionten - Mikroorganismen, die sich sofort verändern in dem Moment, in dem man Blockierungen auflösen kann, seien sie emotionaler, mentaler oder seelischer Art.
Kürzlich war ich auf Heilertagen in Salzburg. Dort hatte ich Blut von einer Probandin vorgestellt. Anwesend war auch ein Mann, der Obertöne gesungen und erklärt hat, wie sich die Schwingungen des Gesangs heilend auf den Körper auswirken. Als er dann Obertöne anstimmte, konnten wir beobachten, dass sich in dem Moment, als er mit dem Singen anfing, die Symbionten veränderten. Es war sofort sichtbar, und zwar nicht nur für mich als Expertin, sondern auch für die anwesenden Laien. Damit konnte ich zeigen, dass eine Veränderung im Energie- oder Schwingungsfeld oder in einem Denkmuster direkte Auswirkungen auf das Blut hat.
Das macht für mich seit 15 Jahren die Faszination des Blutes aus. Das Erstaunliche ist ja, dass sich die Strukturen des Blutes augenblicklich verändern. Darin liegt die Erklärung, warum es vielen Menschen von einem Moment auf den anderen richtig schlecht gehen kann.
Das Erstaunliche ist, dass sich die Strukturen des Blutes augenblicklich verändern.
Es ist so einfach, das man nicht so schnell drauf kommt. Für mich ist wichtig darzustellen, wo die Schnittstelle der Übertragung im Körper vom Grob- zum Feinstofflichen ist. Die Symbionten tragen zu diesem Prozess deutlich bei.
Man arbeitet mit einem herkömmlichen Mikroskop. Im Vergleich zur Hellfeld-Diagnostik, mit der die Schulmedizin arbeitet, benutzen wir beim Dunkelfeld eine andere Belichtungstechnik. Das Dunkelfeld lässt sich am einfachsten so erklären: Am Tag scheint die Sonne und dennoch sind auch Sterne am Himmel, die wir durch das starke Licht aber nicht sehen können. Benutzen wir aber bestimmte Filter, können wir die Sterne sichtbar machen. So ähnlich funktioniert auch das Dunkelfeld, mit einer andern Einstellung als beim Hellfeld. Der Lichteinfall wird dabei verändert.
Genau. Durch die veränderte Darstellung lassen sich die Symbionten (Bio-Regulatoren) sichtbar machen. Dazu braucht man ein bestimmtes Öl, um das Licht zu brechen. Dadurch werden sie sichtbar gemacht. Gerade bei der Dunkelfeld-Therapie geht es um die Qualität der roten und der weißen Blutkörperchen. Neben den Mikroorganismen sieht man auch Säurekristalle, die in der Hellfeld-Diagnostik nicht erkennbar sind.
Es gibt zum einen die totale Negation und auf der anderen Seite das völlige Verschweigen. Wie immer, wenn neue Methoden bekannt werden. Das Problem dabei ist folgendes: In dem Augenblick, da man die Mikrobiologie anerkennen würde, bricht die gesamte Pharmazie in diesem Bereich zusammen. Deshalb wagt sich da niemand ran. Wir haben Schulmediziner in der Dunkelfeld-Diagnostik ausgebildet. Wenn die Ärzte das dann jedoch in ihrem Kollegenkreis vorstellen, heißt es meist: „Lass uns mit dem Zeug in Ruhe!“
Die andere Sache ist die: Da es sehr aufwendig ist, ein Blutbild auf diese Weise zu untersuchen und man es über Tage hinweg beobachten muss, bekommen sie die Kosten von den Krankenkassen nicht erstattet. Schließlich kommen die Ärzte an einen Punkt, an dem sie sagen: „Entweder mache ich so weiter wie bisher oder ich habe etwas Neues entdeckt und setze es ein. Aber dann muss ich alles bisher Gelernte zumindest neu überdenken.“
Kurz vor meiner Heilpraktiker-Prüfung habe ich einen Vortrag über Dunkelfeldmikroskopie gehört. Das hat mich so fasziniert, weil sich mir die Welt als Mikrokosmos gezeigt hat. Auf der Rückfahrt von der Veranstaltung habe ich geschimpft: Wenn das alles so einfach ist, warum macht es keiner? Gleich nach meiner Prüfung habe ich mir ein Mikroskop gekauft und habe damit angefangen zu forschen. Die Faszination vom Blut hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wollte herausfinden, warum bestimmte Erfahrungen sich auf das Blut auswirken und warum schaut Blut oft bei Krebserkrankungen scheinbar so schön aus? Ich weiß aber, dass die Leute sehr krank sind. Warum zeigt es dann das Blut nicht?
In der Regel kann man im Blut schon fünf Jahre, bevor andere Diagnoseverfahren Hinweise geben, etwas erkennen.
In der Regel kann man im Blut schon fünf Jahre, bevor andere Diagnoseverfahren Hinweise geben, etwas erkennen. Abhängig natürlich vom momentanen Zustand der Person. Wenn ich aufgrund dieser Hinweise aber mein Blut wieder in Ordnung bekomme, kann ich davon ausgehen, selbst wenn ich noch durch eine schwierige Zeit gehen müsste, wird es mich nicht gleich völlig umhauen.
Den pH-Wert des Blutes kann man nicht selber messen, aber Sie können den pH-Wert Ihres Urins feststellen und damit, ob Ihr Körper übersäuert ist. Das lässt sich einfach mit Lackmus- Papier aus der Apotheke feststellen. Dazu nimmt man den ersten Harnstrahl des Morgenurins. Dann kann man an dem Messstreifen den Säuregehalt ablesen.
Die erste Hilfe, um das Blut alkalischer zu machen ist, dass Sie sich ein Basenpräparat wie Basica oder Alkal besorgen, dann natürlich viel trinken und basische Kost zu sich nehmen, weniger Kaffee, Süßigkeiten und den Fleischkonsum einschränken.
Dazu gehört es aber auch die Denkstrukturen zu ändern. Was macht mich überhaupt sauer, warum reagiere ich auf das eine oder andere? Sehr hilfreich ist auch die Meditation.
Das geht in Richtung schamanisches Arbeiten. Das nennt sich schamanische Psychokinesiologie. Man findet anhand von Testverfahren heraus, welche Blockaden mit dem jeweiligen Organ zusammenhängen. Wenn ich wütend bin, hat es wahrscheinlich immer mehr mit der Leber zu tun als mit einem anderen Organ. Also muss man der Frage auf dem Grund gehen: Warum bin ich so oft ärgerlich, wie hängt das von der Seele her zusammen? In der Behandlung testet man das entsprechend aus und wenn es mehr mit organischen Gründen zusammenhängt, dann setzen wir da an. Liegen die Gründe mehr im seelischen Bereich, arbeiten wir daran. Beispielsweise könnte es ein falscher Denkansatz sein oder die Ursache liegt auf der seelischen Ebene. Da kann man mit schamanischen Methoden arbeiten.
Ich habe eine Kahuna-Ausbildung und wende Huna seit Jahren an. Das Heilwissen ist deshalb mit in meine Behandlungen mit eingeflossen. Die hawaiische Heilmethode geht mit so viel Liebe und Verständlichkeit an den Heilungsprozess heran. Faszinierend dabei sind für mich die Energiegesetze, die unser Leben einfach besser verständlich machen. Es sind ganz einfache Richtlinien, aber sehr effektiv. (siehe hier Interview mit Serge Kahili King in Visionen 5/06 )
So lautet eines dieser Energiegesetze, dass es sehr wichtig ist, wohin ich die Energie lenke. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das ist ein sehr wichtiger Punkt und es ist wichtig, dass man als Heiler die Klienten oder Patienten dementsprechend motiviert. Das bringt mehr, als sich immer nur mit der Krankheit an sich auseinanderzusetzen. Ich kann eine Tür öffnen und meine Heilenergie ganz bewusst dahin lenken, damit ich aus dem Krankheitsdrama herauskomme. Es bringt nichts, jahrelang Patienten regelrecht bei der Stange zu halten, denn dann geht es ihnen immer noch schlechter. Ich plädiere dafür, dass man etwas, das man aufgelöst hat, auch mal annehmen darf. Viele Psychologen oder Psychotherapeuten neigen dazu, jahrelang über das gleiche Thema zu reden. Sie schieben immer wieder das gleiche Problem vor sich her und bereden es immer wieder, ohne von der Stelle zu kommen. Wenn man aber sagt, Energie folgt der Aufmerksamkeit, dann kann man eine Sache auch einmal so annehmen, wie sie ist. Die sieben Energiegesetze sind von den Heilkräften der Kahunas durchwoben und sie wirken auf einer ganz feinstofflichen Ebene.
Im Grunde ist es identisch. Ich habe diese Form Kahuna-Yoga genannt, aber manchmal sage ich auch Heil-Yoga, weil es darum geht, die Aufmerksamkeit zu lenken. Während meiner Ausbildung zur Yoga-Lehrerin wurde uns immer wieder gesagt, dass wir genau auf die Bewegungsabläufe und Körperstellungen achten müssten. Stimmen sie nicht, müssten wir nachkorrigieren. Ich habe aber in meiner jahrelangen Praxis festgestellt, dass es gar nicht so drauf ankommt, sondern vielmehr darauf, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke. Wenn ich beispielsweise eine Übung für die Nieren mache, kann ich die unterstützen, indem ich die Aufmerksamkeit, die Atembewegung in die Nieren hinein leite. Damit fördere ich den Prozess der Entgiftung. Das hat einen ganz anderen Effekt, als stur eine Übung einzunehmen – das Ganze vielleicht noch mit verbissenen Gesichtszügen, weil man es besser machen will als der Nebenmann oder die Nebenfrau! Wenn ich mir aber vorstelle, wie meine Nieren gut durchblutet sind, wie sie Giftstoffe ausleiten, vielleicht noch mit Farben arbeite, kann ich eine ganz andere Heilwirkung erzielen.
Runen haben eine ganz eigene Energie. Diese fünf Übungen, die ich ausgesucht habe, sind einfach einzunehmen. Runen kann man einmal zeichnen oder eben mit dem eigenen Körper als Heilgebärde einnehmen. Nach meinen Erfahrungen wirken diese fünf Runen so intensiv, dass etwaige Fremdenergien weniger wirken können. Es macht daher durchaus Sinn, sich vorher mit den Runen etwas zu beschäftigen.
Als Kurbehandlung ist Sole durchaus sinnvoll. Beachten müssen Sie dabei nichts. Die Sole als solche ist so heilsam. Vor allem die Bad Reichenhaller Sole, die tief aus dem Berginneren kommt, hat eine sehr gute Wirkung. Es kann natürlich sein, dass bestimmte Themen hochkommen, wie es bei jeder Behandlung vorkommen kann. Deshalb ist es wie bei jeder Therapie sinnvoll, jemanden zu haben, der das unterstützt oder begleitet. Für den Fall, dass etwas auftritt, ist dann jemand da, der einem dabei helfen kann. Der Erfahrung nach, sind dies aber keine sehr tiefgehenden Themen. Es ist nicht wie bei der Homöopathie, wenn Sie das falsche Präparat erwischt haben, dass Sie ernste Symptome bekommen können. Sole als Teil des Alltags kann ich sehr empfehlen, weil man es wunderbar mit einfließen lassen kann.
Weil Schwarz viel Energie schluckt. Die Farbe grenzt außerdem ab. Bei Menschen, die gern oder viel Schwarz tragen, könnte es durchaus sein, dass sie sich damit gegen ihre Außenwelt abgrenzen wollen.
Ich danke Ihnen für das Gespräch.
Das Interview führte Claudia Hötzendorfer