Seit Urzeiten kennen die Menschen Orte so genannter „böser Erdgeister“. Dort werden erfahrungsgemäß Mensch und Vieh auf Dauer krank. Im alten China war es laut einem kaiserlichen Erlass verboten, an solchen Stellen ein Haus zu bauen. Um eine gute Stelle zu finden, trieb man damals eine Schafherde zum geplanten Bauplatz. Wo sich die Tiere nachts hinlegten, baute man später das Haus. Da Schafe wie die meisten Tiere strahlensensibel sind, war man sich damit sicher, eine gute Stelle frei von „Erdgeistern“ gefunden zu haben.
Auch Störche nisten meist nur dort, wo im weiten Umkreis keine Erdstrahlen vorkommen. Man weiß aus Erfahrung, dass mehr Kinder dort geboren werden, wo keine Erdstrahlen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Der Volksglaube vom Storch, der die Kinder bringt, besitzt von daher einen realen Hintergrund.
Auf Dauer können Erdstrahlen je nach Konstitution krank machen. Erdstrahlen schädigen besonders dort, wo sie maximal auf Körperteile treffen.
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