„Jim, wie gut bist du darin, Gold zu finden?“ Diese Frage steht am Anfang einer Reise, die in eine Entdeckung mündet, welche sich als weit wertvoller als Bodenschätze erweisen soll. Die Reise führt den damals 64-jährigen amerikanischen Erfinder Jim Humble 1996 tief in den Regenwald Guyanas, wo er im Auftrag des Bekannten, der ihm die einleitende Frage gestellt hat, Gold aufspüren soll. Mühselig werden Camp-Ausrüstung und Vorräte von Trägern in das unzugängliche Dschungelgebiet geschleppt.
Bei einer Luftfeuchtigkeit von über 100 Prozent ist schnell alles durchweicht. Zwei Tage kämpft sich die Truppe durch den unwegsamen Urwald, und die ersten Krankheitsfälle lassen nicht lange auf sich warten – zwei der Männer werden von Malaria befallen. Jim Humble schickt Männer los, um Hilfe zu holen, doch das wird einige Tage dauern. Was tun in der Zwischenzeit?
Den Malariakranken geht es schlecht, sie werden von Fieber, Schüttelfrost und Durchfall geplagt. In seiner Not greift Jim Humble zu dem einzigen verfügbaren Mittel: Stabilisiertem Sauerstoff zur Wasserentkeimung. Wenn das Mittel Mikroorganismen im Wasser abtötet, überlegt er, warum dann nicht auch im Menschen? Die zwei Männer nehmen eine großzügige Portion des Mittels, und schon eine Stunde später lässt der Schüttelfrost nach. Nach vier Stunden stehen sie vom Krankenlager auf und essen mit der übrigen Truppe zu Abend. Sie fühlen sich wieder gesund.
Dank Humbles Weiterentwicklung des Stoffes Chlordioxid kann er nun erstmals auch im menschlichen Körper seine Wirkung entfalten.
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