TIAN GONG: Qi Gong für die neue Zeit (Teil 3/3)

TIAN GONG: Qi Gong für die neue Zeit (Teil 3/3)

Interview mit dem Großmeister Chen Le Tian

Tian Gong wurde in den 80er Jahren von dem chinesischen Großmeister Chen Le Tian begründet und basiert seinerseits auf dem uralten “Bronzeglocken-Qi Gong”. Auf Grund der Wirksamkeit und Einfachheit beauftragte die chinesische Regierung Großmeister Le Tian in den 90er Jahren, Tian Gong in ganz China zu verbreiten. Heute wird Tian Gong von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert.

Herr Großmeister, wenn Sie von der Vereinigung mit dem Universum sprechen, dann meinen Sie ja nicht nur einige Auserwählte, sondern die gesamte Menschheit. Sehen Sie denn in naher Zukunft einen solchen Entwicklungssprung der Menschheit?

Wir arbeiten auf drei Ebenen: Auf der ersten Ebene geht es um die Reinigung der Energien der Erde, auf der zweiten darum, wie wir den Krisen und Katastrophen auf der Erde und unter den Menschen begegnen, und die dritte Ebene führt zur Verbesserung der Qualität der Menschen – dies ist die wichtigste von allen dreien. Zurzeit leben die Menschen auf einem sehr schwachen Schwingungsniveau und sind gerade mal in der Lage, mit der materiellen Umwelt zu kommunizieren, nicht aber mit dem Universum. Ich bin dabei, nach und nach neue Menschen heranzubilden, die in Verbindung mit dem Universum leben.

1992 habe ich beim dritten Internationalen Qi Gong-Kongress in Japan einen Vortrag gehalten über den bevorstehenden Übergang der Menschheit in eine neue Qualität, hin zu einer universalen Zivilisation auf der Erde im 21. Jahrhundert. Dies ist die große Herausforderung unseres Jahrhunderts. Mit Hilfe der Tian Gong-Praktiken wird es möglich sein, eine neue Menschheit des 21. Jahrhunderts heranzubilden.

Wie soll dieser neue Mensch aussehen?

Die neuen Menschen werden physisch etwa so aussehen wie die jetzigen Menschen, die innere Energie der einzelnen Organe jedoch wird komplett erneuert sein. Wenn heute ein Mensch z.B. drei Tage lang nichts trinkt und sieben Tage lang nichts isst, gerät er in einen lebensgefährlichen Zustand. Diese neuen Menschen können Monate und Jahre lang ohne viel zu essen oder zu trinken auskommen und sind dabei vollkommen stark, gesund und energiegeladen. Durch die Bi Gu-Praxis verändert sich nämlich das irdische menschliche Verdauungssystem in einen „kosmischen“ Stoffwechsel. Einige unserer chinesischen Schüler leben bereits von Bi Gu, in Deutschland gibt es auch erste Erfahrungen. Wer ohne zu essen gut leben kann, ist bereits ein Vertreter dieser neuen Menschheit. Dann ist auch in einem Katastrophenfall der Fortbestand der Menschheit gesichert.

Eine weitere Eigenschaft der neuen Menschen wird es sein, dass sie mit dem inneren Auge Vergangenheit und Zukunft genauso wie die Gegenwart sehen können. Mit dieser Fähigkeit des „Himmlischen Auges“ können sie auch die Ursachen von Krankheiten erkennen. Die neuen Menschen werden die „himmlische Sprache“ sprechen, die ihnen die Energie der Allverbundenheit vermittelt und dank der sie sich mit den Göttern und mit den Seelen der Verstorbenen verständigen können. Ihre Atmung wird feiner und tiefer, der Atemrhythmus verändert sich. Statt 15 bis 18 Atemzügen pro Minute brauchen sie nur noch ein bis zwei Mal in der Minute zu atmen. Auch die Organe werden eine energetische Erneuerung erfahren, so wie alles, was sie essen, trinken, hören, sehen und sprechen, sich verändern wird. Alles.
Diese neuen Menschen, die es übrigens vor 8000 Jahren schon einmal gab, werden im 21. Jahrhundert verstärkt auftreten. Sie werden die Fähigkeit besitzen, den Katastrophen und Krisen der Menschheit zu begegnen. Das Leben auf der Erde wird sich völlig verändern. Doch zuvor müssen wir die Anstrengung unternehmen, unsere wahren Fähigkeiten als Bewohner dieses Universums wiederzuerlangen, um schließlich heimkehren zu können.

„Diese neuen Menschen, die es übrigens vor 8000 Jahren schon einmal gab, werden die Fähigkeit besitzen, den Katastrophen und Krisen der Menschheit zu begegnen.“

Wie arbeitet Tian Gong zur Zeit für die Heilung der Erde?

Was wir tun können ist, das Energiefeld der Erde zu verbessern. Wir können zwar nicht die sichtbare Umweltverschmutzung beseitigen, ebenso wenig können wir den Menschen das Autofahren verbieten oder den materiellen Luxus, obwohl beides den Konflikt zwischen Erde und Menschen weiter verschärft. Die Belastungen, die von den Industrien ausgehen – die Produktion von immer mehr Automobilen, die gnadenlose Ausbeutung der Erdölreserven etc. – die kann ich nicht bereinigen. Das ist die Aufgabe von Politikern, Wissenschaftlern, Unternehmern, Banken und Umweltschützern. Wir haben unsere eigene Mission.
Die Energie der Erde ist nämlich nicht nur durch die sichtbare Verschmutzung in Unordnung geraten, sondern auch durch
Die ersten zwei Teile dieses Interviews erschienen in der März - und April-Ausgabe von VISIONEN, die beim Verlag noch angefordert werden können. Die Vorschau auf den ersten Teil finden Sie hier , die des zweiten Teils hier .

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