Stand anfangs vielleicht die Suche nach spektakulären Wunderheilern im Vordergrund, verschiebt sich nun der Fokus zunehmend auf die Natur des Heilungsgeschehens und somit auf die tieferen Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit. Damit wandelt sich auch das Verständnis der Funktion des Heilers vom „Wunderheiler“ und „Macher“ zum Katalysator tiefgehender Bewusstwerdungs- und Heilungsprozesse, die für jeden Menschen von Natur aus möglich sind. Der Heilungssuchende rückt selbst ins Zentrum, übernimmt die Verantwortlichkeit für sein Leben und seine Gesundheit.
Geistige Heilung unterscheidet sich von der Schulmedizin durch das grundlegende Verständnis des geistigen Ursprungs allen menschlichen Lebens. Weder sind wir auf unseren materiellen Körper noch auf dieses eine Leben beschränkt, das Vielen in unserem Kulturkreis noch als die einzige Realität erscheint. Diese Einsicht in die göttlich-geistigen Gesetze des Kosmos ist weit mehr als eine Philosophie oder Theorie: Es scheint vielmehr göttlichem Willen zu entsprechen, in dieser überlebenswichtigen Phase der menschlichen Evolution den Schleier zu lüften, der die göttliche Ordnung so lange vor der Sicht des Menschen verbarg, wie diesem Reife, Verständnis und Erkenntnisfähigkeit fehlten.
Es ist nicht zu übersehen, dass heute die Geistige Welt immer öfter in Verbindung zu uns tritt. In dem Maße, wie immer mehr Menschen mediale Fähigkeiten ausbilden, verstärkt sich der ...
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