Zum Anbeißen: Sanfte Zahnmedizin

Zum Anbeißen: Sanfte Zahnmedizin

Sanfte Behandlungsmethoden sind auch in der Dentalmedizin auf dem Vormarsch. Der Schaber ist längst vom Ultraschall abgelöst, und Akupunktur hilft bei schmerzhaften Behandlungen. Doch neben medizinischen Ansätzen kann auch jeder selbst Prophylaxe betreiben. Ernährung und Stressreduktion spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir sagen Ihnen, wie Sie Karies und Co die Zähne zeigen können.

Ein strahlendes Lächeln wirkt anziehender als viele glauben. Immer häufiger achten auch Personalchefs neben einem gepflegten Äußeren auf ein natürlich wirkendes Gebiss. Im Gegensatz zu den USA, wo perfekte Zähne längst zur Visitenkarte gehören, hat die Zahnkosmetik hierzulande erst nach und nach Fuß gefasst. Ein Grund sind die zum Teil enormen Kosten, die nur in seltenen Fällen von den Krankenkassen erstattet werden. Zum anderen mag es daran liegen, dass Dentisten nicht verpflichtet sind, sich ständig auf den neuesten Stand der Forschung zu halten. Manche Ärzte haben zwar jahrelange Erfahrung, behandeln aber immer noch wie kurz nach ihrem Uniabschluss. Die Folge: Zur Vorsicht wird eben etwas mehr vom Zahn abgeschliffen oder besser gleich gezogen.

Dabei hat längst auch in der Zahnmedizin der sanfte Behandlungsstil Einzug gehalten: Die Beißerchen werden nicht mehr als nötig angebohrt, und auch in Bezug auf Vorsorge hat sich einiges getan.

Gründe für Karies

Karies, Zahnfleischentzündungen oder Paradontose haben oft zwei Ursachen: Falsche Ernährung und mangelnde Pflege.

Bakterien, die über Speisen in den Mundraum gelangen, produzieren nicht nur Zahnbelag (Plaque), sondern auch scharfe Säuren, die nach und nach den Zahnschmelz angreifen. Die ersten Anzeichen einer beginnenden Karies sind so genannte Entmineralisierungsflecken. Weißliche Verfärbung, die irgendwann ins Bräunliche wechseln. Die harte Zahnschmelzschicht wird porös und fault. Schließlich entsteht ein Loch.

Ziel einer Akupunktur und Akupressur im Mund ist die Entspannung der Muskelpartien in Hals und Nacken, um Schmerzen zu lindern. Auch zur Nachbehandlung von Entzündungen und Schwellungen können sie eingesetzt werden.

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