Die Wüste hat uns gerufen während der letzten Jahre. Immer wieder. Die Sahara ist ein Land auf Erden, das vergessen wurde von der Zeit. Und das es uns Fremden leicht macht, sich zu erinnern. Einzukehren bei uns selbst. Tiefer als sonst. Weil praktisch alles fehlt, was unseren Tag füllt und prägt. Denn die Abstinenz unseres Alltagsrahmens ist radikal und die Bühne leer: weder Geschäfte noch Menschen, kein Shopping, keine E-Mails, kein Handy… keine Ablenkung!
Der Boden ist das Bett, die Sterne das Licht der Nacht. Die Kamele unsere Begleiter, die Tuareg unsere Führer. Die Weite der Wüste ist Heimat auf Zeit. Wie gut das tut: aussteigen, um neu geboren einzusteigen. Wie gut das tut!
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