Wenn der Name Adam Sandler auf einem Kinoplakat auftaucht, ist das immer ein Garant für seichte Filmchen, die für ein paar Lacher gut, aber schon beim Abspann vergessen sind. Einen solchermaßen festgelegten Schauspieler für eine ernste Rolle zu besetzen ist mutig, und Sandler gibt sich redlich Mühe. Er spielt Charlie Fineman, einen Zahnarzt, der bei den Anschlägen vom 11. September seine Frau und drei Töchter verlor. Sie saßen in einem der Flugzeuge, die ins World Trade Center gesteuert wurden. Charlies Welt bricht zusammen. Er zieht sich völlig in sich selbst zurück, bricht den Kontakt zu Schwiegereltern und Freunden ab. Fineman redet sich ein, nie eine Familie gehabt zu haben, und sucht ständig nach Ablenkungen, indem er in Kinospätvorstellungen geht, Plattenläden nach alten Schätzchen durchstöbert oder stundenlang ein Videogame spielt. Von der Außenwelt schottet er sich mit großen Kopfhörern ab, die er ständig trägt, sobald er das Haus verlässt, um mit einem Roller durch Manhattan zu düsen.
Durch Zufall sieht ihn eines Tages sein alter College-Kumpel Alan Johnson (Don Cheadle – Hotel Ruanda, L. A. Crash). Alan ist wie Charlie Zahnarzt geworden. Er steckt irgendwie in seinem Leben fest, fühlt sich eingeengt von seinen Kollegen in der Gemeinschaftspraxis und unter Druck gesetzt von seiner ...
Die Liebe in mir/Reign over me
Verleih: Columbia Pictures
Start: 16. August
Länge: 125 Min.
Regie: Mike Binder
Darsteller: Adam Sandler, Don Cheadle, Jada
Pinkett Smith, Liv Tyler, Donald Sutherland
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