Ja, es ist über alle Maßen verwunderlich, dass die prägenden und führenden Gestalter unserer vier großen gesellschaftlichen Systeme – Politik, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit – so tun und so handeln und so denken und so sprechen, als gäbe es diesen fundamentalen Paradigmenwechsel nicht. Para, griechisch, bedeutet „darüber hinaus“ und deigma – „Muster, Grenze“. Seit hundert Jahren, also seit mehreren Generationen, gehen wir als Menschheit in unserem Verständnis deutlich über ein mechanisch-wirkendes Verständnis von Leben hinaus. Doch jene Menschen, die wir zu den Gestaltern unserer sozialen Ordnung wählen, handeln so, als gäbe es all das nicht. Anstatt beispielhaft vorne zu sein, zementieren sie das, was vollkommen überholt und veraltet ist.
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