Die Autorin dieses Beitrags, Susan Marletta-Hart, studierte u. a. Kulturwissenschaft und befasst sich seit vielen Jahren mit Spiritualität und Transformation. Selbst hochsensibel, veröffentlichte sie bereits zwei Bücher zu diesem Thema.
Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch auf einer Skala von 1 bis 10 mehr oder weniger sensibel ist, dann stehen Hochsensible irgendwo oben auf der Skala. Doch warum? Hat das eine Funktion? Verschiedene Forschungen ergaben, dass etwa ein Fünftel aller Menschen zur Gruppe der Hochsensiblen gehört. Unter höher entwickelten Tieren wie Mäusen, Katzen, Hunden, Pferden und Affen zeigt sich derselbe Prozentsatz. Es gibt gar Hinweise darauf, dass in jeder Tierpopulation, auch bei weniger entwickelten Tieren wie Insekten, Hochsensibilität vorkommt.
Entscheidend ist: Man muss sich klar machen, dass sich eine hochsensible Person wesentlich von der Mehrheit der Menschen unterscheidet. Gegenwärtig schlussfolgern Untersucher, dass Hochsensibilität eine ererbte Eigenschaft ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen deshalb in deiner Familie weitere hochsensible Personen vor.
Was ist der Nutzen von Hochsensibilität? Oder ist es einfach nur ein chemischer Defekt? Es gibt Stimmen, die der Meinung sind, dass Hochsensibilität rein biochemisch erklärbar sei. Bislang gibt es jedoch zu wenige Forschungen, um diese Ansichten zu untermauern.
„Dient ein Hochsensibler mit seiner Gabe der Gemeinschaft, ist er auf das ausgerichtet, was die Gruppe verbindet. Darum handelt er üblicherweise im Interesse aller Mitglieder.“
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