Die Epoche der Romantik erstreckt sich – was die Musik betrifft – von etwa 1820 bis 1900. Als erste bedeutende Komponisten gelten Franz Schubert (1797-1828), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809- 1847) und Robert Schumann (1810-1856), mit einem fließenden Übergang zur vorangegangen Klassik-Epoche. Späte Streichquartette von Beethoven (1770-1827) klingen zum Teil wie Kammermusik von Schubert. Beethoven galt als Vorbild, ebenso Johann Sebastian Bach mit seiner wunderbaren Fugenkunst. Musikalisch verbindet die frühe Romantik die strenge Form (Sonate, Fuge) mit der Innerlichkeit des Gefühlsausdrucks, allerdings nicht ohne Analyse und Reflektion. Schumann beginnt mit seiner Neuen Zeitschrift für Musik (ab 1834) eine ganz neue Ära der Musikästhetik.
Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren. (Franz Liszt)
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