Unser Erdenleben spielt sich in der Dualität ab, im Wechselspiel von Tag und Nacht, Glück und Leid, Spannung und Entspannung. Dafür steht unter anderem das chinesische Symbol von Yin und Yang. An erster Stelle der Eigenschaften, die den beiden Polen zugeordnet werden, wird meist weiblich (Yin) und männlich (Yang) genannt. Darunter werden dann andere gegensätzliche Eigenschaften wie passiv – aktiv, unten – oben, weich – hart usw. aufgeführt.
Sicher – ohne den biologischen Unterschied zwischen den Geschlechtern gäbe es keine Fortpflanzung, zumindest nicht bei den Säugetieren. Doch rechtfertigt das die traditionelle Unterscheidung zwischen typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften? Ist ein Mann taghell (Verstand), aktiv-bestimmend (Jäger/Leistung), oben (im Bett und im Beruf)? Ist die Frau nachtdunkel (Gefühl), passiv-empfangend (Mutter/Fürsorge), unten (im Bett und im Beruf)?
Bestseller wie John Grays „Männer sind anders. Frauen auch“, „Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ (Goldmann), Allan und Barbara Pease’ „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ (Ullstein) oder das Buch der Fernsehmoderatorin ...
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