Vom Schein zum Sein

Vom Schein zum Sein

Die Finanzkrise aus Spiritueller Sicht

Seit Monaten hören und lesen wir es tagtäglich: Die Finanzkrise … das Vertrauen in die Banken erschüttert … wir brauchen neue Werte! Kaum wird allerdings tief genug die wahre Ursache – Gier und Egoismus – ausgelotet. Manche weise Menschen sehen in der Krise auch die große Chance zu einem Bewusstseinswandel.

Teil 1: Illusion, Virtualität, Verführung

Roland R. Ropers warnt vor der Gier und den „Nirvana-Banker“
Die Mega-Täuschung

Mehr Schein als Sein gehört zum trügerischen Erkennungszeichen unserer verführerischen Welt der Mega-Täuschungen. Das lateinische Sprichwort: „Mundus vult decipi, ergo decipiatur“ („Die Welt will betrogen sein, also wird sie betrogen“) hat an Gültigkeit eher gewonnen als verloren. Das lat. Wort „decipere“ (= täuschen, betrügen; engl.: to deceive) heißt wörtlich: wegnehmen. Im Akt der Täuschung wird die Wirklichkeit verschleiert und die Scheinwelt für real gehalten. Im Sanskrit bezeichnet man diesen Zustand mit „maya“. Und was man heute auf sehr bedrückende Weise wahrnehmen muss, ist die Tatsache, dass die vom Konsum und Fortschrittsglauben gesteuerten menschlichen Marionetten ihr eigentliches Leben und Dasein nicht erkennen, stattdessen eine Scheinwelt mit allen denkbaren Mitteln aufrechterhalten und verteidigen, was zu einem dauernden, letztlich vermeidbaren und unnötigen Lebenskampf führt.

Die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat (Albert Einstein anlässlich der Finanzkrise von 1929)

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