Tarot ist ein uraltes Weisheitssystem, das der Selbsterkenntnis und Wegweisung dient. Zum Teil durch Symbole verschlüsselt, wird das tiefe Wissen in eindrucksvollen Bildern transportiert. Gerd Bodhi Ziegler ermöglicht in seinen Büchern und Seminaren einen Zugang zur Bildersprache der Seele.
Jeden Monat gibt es kulturverbindende Besinnungs-Tage: „zeitliche Kraft-Orte“, die mit ihren besonderen Qualitäten dazu einladen, sich auf die geistigen Grundlagen des Lebens einzustimmen, vorgestellt von Mond-Astrologe Florian Euringer. – Der Januar ist die Zeit, um von der äußeren Sonne zum inneren Licht zu kommen, von der Vorläufigkeit des irdischen Daseins zum ewigen Leben.
„Als Menschheit stecken wir noch in den Kinderschuhen und gehen mit uns und der Welt um wie die Kinder. Doch so wie wir unsere Probleme selbst erschaffen, gestalten wir auch unsere Lernprozesse selbst. Diese Fähigkeit wird uns helfen, die anstehenden Probleme zu bewältigen und die uns aufgetragene Verantwortung zu schultern.“
Viele Grimmsche Volks- und Königs-Märchen verdeutlichen modellhaft die wesentlichen Stationen des menschlichen Lebensweges. Kindern vermitteln sie damit Ordnung, Orientierung und Selbstvertrauen. Uns Erwachsenen zeigen sie, wie wichtig es für ein erfülltes Dasein ist, die zeitlos gültigen Spielregeln des Lebens zu kennen und zu beachten.
Seit ihrer Kindheit verspürt Barbara Schaefer das Bedürfnis, weite Strecken zu gehen. Als ihre Freundin bei einer Bergtour tödlich verunglückt, ist es für die Reise-Journalistin nur folgerichtig, ihre Trauer mit einer Wanderung zu verarbeiten. Sie geht zu Fuß von ihrem Wohnort Berlin zum Hohen Dachstein, dem Ort, an dem Katja abstürzte. Über diese wohl schwerste Tour hat Barbara Schaefer ein lesenswertes, sehr persönliches Buch geschrieben.
Spiritualität küsst den Alltag. Kolumne von Karl Gamper
Zu keiner anderen Zeit im Jahr besinnen sich so viele Menschen auf Volksbräuche und Rituale wie im Winter. Der Dezember markiert nicht nur den nahenden Höhepunkt des Kirchenjahres, auch Anhänger von Naturreligionen feiern mit der Wintersonnenwende die Wiederkehr des Lichts.
Ein authentischer Mensch lebt aus seiner Mitte heraus. Er ist mit seinem Herzen, seinem göttlichen Kern verbunden. Der Kontakt mit ihm ist zugleich nährend und herausfordernd, denn er handelt nicht nach äußeren Erwartungen, sondern im Einklang mit sich selbst, seinem Gegenüber und der augenblicklichen Situation.
Jeden Monat gibt es kulturverbindende Besinnungs-Tage – „zeitliche Kraft-Orte“, die mit ihren besonderen Qualitäten dazu einladen, sich auf die geistigen Grundlagen des Lebens einzustimmen, vorgestellt von Mond-Astrologe Florian Euringer. – Im Dezember tut sich in unserem Kalender eine geheimnisvolle „Zeitlücke“ auf, in der die „wilde 13“ ihr Unwesen treibt.
Das Ziel der Grimmschen Königs- und Zaubermärchen ist immer spirituell. Fußend auf den Schicksalsgesetzen, lehren sie den Entwicklungsweg der menschlichen Seele: Nach dem erfolgreichen Kampf zwischen Gut und Böse erfährt der Held die Vermählung mit seinem weiblichen Gegenpol, der Prinzessin.
Wenn es draußen kalt und unwirtlich ist, ziehen wir uns gern in die wohlig warme, gemütliche Wohnung zurück. Es ist die Zeit von Tee und Punsch, deftigen Gerichten und süßen Leckereien, die besonders an den Festtagen auf den Tisch kommen.
Engel sind keine Flügelwesen, sondern Entsprechungen unserer göttlichen Seelenkräfte, die wir oft nur unvollständig leben. Im Horoskop können wir diese „Fehler“ und „Schwächen“ erkennen und durch die Arbeit mit den Zeichen der Engel in Stärken umwandeln – ein leicht praktizierbarer, höchst spannender Weg.
Tod und der Prozess des Sterbens sind Themen, die in unserer modernen Gesellschaft gern verdrängt werden. Gespräche darüber sind nicht erwünscht. Finden Angehörige und Sterbende keine Kraft im Glauben, bleiben die kostbaren letzten Momente vor dem Tod und die Zeit danach häufig ungenutzt. Dabei können einfache Rituale den Abschied und den Prozess des Sich-Lösens für alle Beteiligten erleichtern.
Kraft-Orte werden durch ihre besonderen Energien zu natürlichen Besinnungs- und Verehrungs-Stätten. Ebenso gibt es jeden Monat kulturverbindende Kraft-Tage. Ihre besondere Zeitqualitäten laden dazu ein, sich auf die geistigen Grundlagen des Lebens einzustimmen. – Der November ist eine Zeit der Grenz-Erfahrungen und gibt uns vor Allem Gelegenheit, uns mit der Grenze des Lebens, dem Tod, auseinander zu setzen.
Es gibt viele Bücher über Tarot, doch nur wenige Autoren sind als Experten international anerkannt. Wenn Rachel Pollack zum Thema referiert, spürt man, dass sie auf 40 Jahre Praxiserfahrung zurückblickt. Die Literaturwissenschaftlerin hat sich nicht nur einen Namen in der Tarot-Szene gemacht, sondern auch als gefeierte Science Fiction-Autorin. Ende November ist sie Gast beim Tarot-Kongress in Hamburg, im Gepäck ihr aktuelles Buch Tarot-Weisheit. Vorab plauderte Sie mit VISIONEN über ihre Lieblingsdecks und gibt Tipps für Einsteiger.
Wer das Leben meistern will, muss seine Spielregeln kennen. In alten Zeiten versorgten Märchen junge Menschen mit diesem Wissen für ihren Entwicklungsweg. An drei Grimmschen Märchen zeigt Ruediger Dahlke die drei grundlegenden Schicksalsgesetze auf – exklusiv in VISIONEN und zu Ehren von Wilhelm Grimm (150. Todestag Dezember 2009) und Jakob Grimm (225. Geburtstag Januar 2010).
„Gott ist kein schlechter Vater. Er gibt dir stets Gelegenheit, in jeder Hinsicht zu wachsen und mehr du selbst zu werden: stärker, mutiger, freier, klüger, weiser, liebevoller, tatkräftiger. Willst du, dass in deinem Leben etwas getan oder gesagt wird, dann tu und sag es selber. Ist eine Entscheidung zu treffen, dann triff sie selber. Dein Leben ist deine Aufgabe, nicht die eines anderen.“ (De Wise Fru, „Der Wendepunkt der Angst“)
Bevor der Mensch sprechen lernt, kommuniziert er bereits über die Körpersprache. Samy Molcho beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dieser nonverbalen Kommunikationsform, die unseren Alltag bestimmt. Mit VISIONEN sprach er über Nähe und Distanz, Missverständnisse und kulturelle Unterschiede.
Ein Beinbruch und die Begegnung mit einem alten Mann veränderten das Leben des Athleten Dan Millman. Zehn Jahre später schrieb er seine Erlebnisse auf und landete mit Der Pfad des friedvollen Kriegers einen internationalen Bestseller, der mit Nick Nolte in der Hauptrolle verfilmt wurde und gerade auf DVD erschienen ist. Wir sprachen mit Dan Millman über Disziplin, Zweifel, Ängste und Erleuchtung.
Lernen erfordert Aufnahmefähigkeit. Genaues Zuhören schließt den Geist für Neues auf. Hören, Verstehen und Tun sind dann eins, und die richtige Ausführung bloß eine Frage der Übung. Nur wenn wir eigene Vorstellungen (Ängste, Vorurteile etc.) ins Spiel bringen, wird dieser an sich kinderleichte Vorgang schwer.
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