Die Kraft der Elemente im Alltag nutzen

Die Kraft der Elemente im Alltag nutzen

Gespräch mit Ulrike Ascher

Feuer, Erde, Wasser, Luft und Geist Gespräch mit Ulrike Ascher – die Elemente sind Teil des Lebens. Sie begleiten uns durch den Alltag, ob es uns nun bewusst ist oder nicht. Wenn jemand die Bodenhaftung verloren hat, hilft ihm die Konzentration auf das Erdelement. Plätschert eine Beziehung nur noch vor sich hin, braucht sie vielleicht eine Prise Feuer. Wie man herausfindet, ob ein Element über- oder unterrepräsentiert ist und was man tun kann, um das zu ändern, verrät die in Dublin lebende Ulrike Ascher in einer fünfteiligen Buchreihe.

Sie arbeiten an einer Buchreihe über die Elemente. Was bedeuten Ihnen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Spirit?

Die Elemente sind etwas, mit dem ich jeden Tag umgehe. Egal, ob ich mir die Hände wasche oder eine Kerze anzünde. Natürlich denke ich nicht bei jedem Händewaschen ganz bewusst daran. So erleuchtet bin ich nun auch wieder nicht. Aber es ist schon so, dass mir das im Laufe des Tages einfällt. Vor allem, wenn sich das Wetter verändert. Dann sind die Elemente sehr stark, ob es nun Lichtenergie oder Wasserenergie ist. In Irland sind Erde- und Wasserenergie sehr stark. Ich wohne nur einen halben Kilometer vom Meer entfernt. Da spürt man einfach den Sog der Gezeiten und des Ozeans. Das ist ganz präsent.

Wenn ich nicht genau weiß, welche Energien ich im Haus habe, bin ich mit einem dem Erdelement gewidmeten Altar immer auf der sicheren Seite.

Könnten Sie unseren Lesern eine kurze Definition der Elemente geben?

Luft steht für Ego, Kommunikation, Austausch, Dinge, die neu anfangen, tiefes Luftholen vor einem Neustart, etwas in Bewegung setzen, Einfälle haben, Inspiration. Wenn ich sage: „in Bewegung setzen“, dann ist das immer so: „Heureka! Ich habe eine Idee. Wie kann ich das umsetzen?“ Die Umsetzung geht ins Erdelement hinein. Die Luft ist in gewisser Weise das intellektuellste der Elemente. Dann folgt das Feuerelement, das uns zeigt, die Idee ist toll. Es ist Leben und Tod, es hat ...

Das Interview führte Claudia Hötzendorfer

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