Die Elemente sind etwas, mit dem ich jeden Tag umgehe. Egal, ob ich mir die Hände wasche oder eine Kerze anzünde. Natürlich denke ich nicht bei jedem Händewaschen ganz bewusst daran. So erleuchtet bin ich nun auch wieder nicht. Aber es ist schon so, dass mir das im Laufe des Tages einfällt. Vor allem, wenn sich das Wetter verändert. Dann sind die Elemente sehr stark, ob es nun Lichtenergie oder Wasserenergie ist. In Irland sind Erde- und Wasserenergie sehr stark. Ich wohne nur einen halben Kilometer vom Meer entfernt. Da spürt man einfach den Sog der Gezeiten und des Ozeans. Das ist ganz präsent.
Wenn ich nicht genau weiß, welche Energien ich im Haus habe, bin ich mit einem dem Erdelement gewidmeten Altar immer auf der sicheren Seite.
Luft steht für Ego, Kommunikation, Austausch, Dinge, die neu anfangen, tiefes Luftholen vor einem Neustart, etwas in Bewegung setzen, Einfälle haben, Inspiration. Wenn ich sage: „in Bewegung setzen“, dann ist das immer so: „Heureka! Ich habe eine Idee. Wie kann ich das umsetzen?“ Die Umsetzung geht ins Erdelement hinein. Die Luft ist in gewisser Weise das intellektuellste der Elemente. Dann folgt das Feuerelement, das uns zeigt, die Idee ist toll. Es ist Leben und Tod, es hat ...
Das Interview führte Claudia Hötzendorfer
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