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ThetaFloating: Wenn sich Ablehnung in Mitgefühl verwandeltt

Esther Kochte wurde als Kind missbraucht und war traumatisiert, hat sich aber mit dem Täter innerlich „versöhnt“. Dabei half ihr eine Art von Meditation, die sie in ihrem aktuellen Buch und in Seminaren als ThetaFloating vermittelt. Sie spricht darüber im folgenden Interview mit Doris Iding.

Was sind Theta-Wellen, und worin unterscheiden sie sich von anderen Gehirnwellen?

Theta“ bezeichnet eine langsame und kraftvolle Gehirnwellenfrequenz (4-8 Hz), die wir im Traumschlaf erreichen und die auch bei der Hypnose benutzt wird. In diesem Spektrum haben wir einen ungefilterten, introspektiven Zugang zu den unbewussten Programmen und Konditionierungen, die in unserem Zellbewusstsein gespeichert sind. Das reguläre Wachbewusstsein eines Erwachsenen wird dagegen von Beta-Wellen (14-30 Hz) bestimmt. Im Alltag erleben wir uns als individuell und getrennt von unserer Umwelt. Auf einer tieferen Ebene des Bewusstseins, die von Theta-Wellen begleitet wird, können wir dagegen wahrnehmen, dass wir alle an ein universales Quantenfeld angeschlossen und miteinander verbunden sind. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf unser Welt-Erleben und unsere Selbstbestimmung.

Glück ist die Quelle, die aus uns selbst sprudelt. Esther Kochte

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