Wir teilen mit allen Menschen das Grundbedürfnis nach Sicherheit und Freiheit, wir möchten wie jeder Mensch Achtung und Wertschätzung erfahren, in liebevollen Beziehungen leben und ungehinderte Entwicklungsmöglichkeiten haben. Wieso also finden überall auf der Welt Jahr für Jahr gleichzeitig etwa 20 Kriege statt, wo wir doch alle die gleichen grundlegenden Wünsche haben und uns Kooperation mit gegenseitiger Unterstützung eigentlich viel näher liegt als Krieg? Die Antwort ist: Weil wir gefangen sind in tief verwurzelten Bildern und Vorstellungen von uns selbst und von den Anderen. Wir sind gefangen in Selbst- und Fremdbildern, in fest gefügten Identitäten also, als seien sie endgültige und unveränderliche Tatsachen, die uns Feindseligkeit, Gewalt und Krieg immer wieder wie naturgesetzliche Notwendigkeiten erscheinen lassen.
Wir haben die natürliche Neigung, unser Bewusstsein von uns selbst, von den anderen und der Welt immer weiter werden zu lassen.
Wie kommt es zu solchen „Gewissheiten“ über unsere Identität und die der Anderen? Für jeden Menschen ist es zunächst notwendig, von Geburt an eine stabile Identität zu entwickeln, das heißt eine klare Vorstellung davon, wer er ist und wer nicht. Im ungestörten Fall entwickelt sich unsere Identität ...
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.