KRANK VOR SINNLOSIGKEIT?

KRANK VOR SINNLOSIGKEIT?

Beruflicher Neuanfang in fünf Schritten

Burnout – und was dann? Damit Betroffene gesunden und beruflich neu durchstarten können, brauchen sie mehr als nur eine Pause zur Erholung.

Die psychosoziale Situation von berufstätigen Menschen ist besorgniserregend. Nicht zuletzt die regelmäßigen Zahlen der Weltgesundheitsbehörde (WHO) machen deutlich, dass Depression zu einer Volkskrankheit geworden ist. Bereits zum Ende des nächsten Jahrzehnts soll die Depression die Herz-Kreislauf-Erkrankungen überholt haben. Von dieser Entwicklung schwer zu trennen ist die enorm gewachsene Bedeutung des Burnout-Phänomens. Die Ursachen des Leidensdrucks werden hier eindeutig in der Arbeitswelt lokalisiert, obwohl sowohl bei Überforderung (Burnout) als auch bei Unterforderung (Boreout) die gesamten Lebensumstände mitberücksichtigt werden müssen.

Unternehmen und Krankenkassen brennt die Eindämmung des Phänomens unter den Nägeln. Burnout hat ökonomisch einen so hohen Stellenwert erreicht, dass sich schon einige Unternehmen mit der Prävention bzw. der Wiedereingliederung betroffener Mitarbeiter nach einer Therapie zu beschäftigen beginnen. Ein weiteres Totschweigen der Ursachen und der Folgen wäre auch aus wirtschaftlicher Sicht verhängnisvoll.

Wenn aber der Job keinen Sinn verspricht und der Schöpfergeist wenig beansprucht wird, öffnen sich Menschen zunehmend den ganzheitlichen Sichtweisen. Die Betreffenden eint die Vorstellung, dass es noch etwas anderes geben muss als ein berufliches Tun, das nur auf den Erfolg in der Außenwelt blickt. Die Sinnsuche richtet sich stattdessen auf eine stärkere Ausgewogenheit, ein Sowohl-als-auch von Seele und wirtschaftlicher Vernunft im Erwerbsleben. Mit wiedergewonnener Gesundheit und einem revitalisierten Geist schaffen wir einen beruflichen Neuanfang, der die Herzensberufung und die Ressourcen berücksichtigt.

Selten sind es objektive Hürden, die eine berufliche Neuorientierung ins Stocken geraten lassen, vielmehr hemmen uns negative Glaubenssätze und Blockaden.

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