Man trägt in eine Tabelle seine Lebensjahre ein, nummeriert sie durch und daneben schreibt man die jeweiligen Ereignisse. Hier ist klar im Vorteil, wer genau Tagebuch führt. Wenn man sich nicht hundertprozentig sicher ist, wann etwas genau passiert ist, trägt man am besten alles mit Bleistift ein. Wenn man allerdings tiefer in das Thema der Schicksalsrhythmen einsteigt, bekommt man schnell ein Gefühl dafür, wann bestimmte Ereignisse im Leben stattgefunden haben. Es geht beim Spiegelkabinett ja vor allem darum, dass man - wenn man ab dem 42. Lebensjahr die zweite Spalte der Tabelle füllt - sehen kann, wie sich die Dinge im Laufe des Lebens spiegeln. Wertet man diese Tabelle aus, stellt man fest, dass sich Erlebnisse und Ereignisse 1 zu 1 im Leben wiederholen.
In einem Septennium gibt es immer ein Auf und Ab. Deshalb ist es günstig, in der aufsteigenden Phase etwas zu beginnen und in der absteigenden dann die Früchte zu ernten.
Das hängt ganz davon ab, was man erlebt hat. Das Leben wiederholt sich alle sieben Jahre. Das betrifft nicht nur die Siebenerschritte als solche, also vom 0. bis 7. Lebensjahr, vom 7. bis 14. usw. sondern auch jedes Jahr individuell. Wenn jemand jetzt 39 ist, spiegelt sich das, was in seinem 39. Lebensjahr abspielt mit dem, was schon in seinem 32. gelaufen ist. Dieses Gesamtpaket ...
Das Interview führte Claudia Hötzendorfe
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