Jeder trägt das Potential in sich, auch wenn es nicht jeder aktiv nutzen kann. Das hängt ganz vom Interesse und Bewusstseinszustand ab. Unbewusst haben wir diese Fähigkeit in uns und wir nutzen sie auch, beispielsweise bei der nonverbalen Kommunikation. Es fängt bei Kleinigkeiten an: Das Telefon klingelt und man weiß, wer dran ist. Oder jemand ist an der Tür und man weiß genau, das ist eine Person, die man überhaupt nicht sehen möchte. Oder man geht in die Küche, weil man weiß, dass jetzt das Wasser kocht.
Es hängt auf jeden Fall mit Entwicklungs-, Lebens- und (in noch größerem Zusammenhang) mit Seelenphasen zusammen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt, es geht um die Innenschau und nicht nur ums Außen. Damit stellt sich ein Stück mehr Bewusstheit ein. Dann stellt man sich natürlich auch die Frage nach dem Feinstofflichen: Gibt es noch mehr außer der Materie? Das ist für viele ein Ansatzpunkt. Man muss das aber in einem großen Zusammenhang sehen, nicht nur auf das eine Leben bezogen, sondern auf verschiedene Inkarnationen. Ich habe immer wieder Schüler, die zwar Fähigkeiten mitbringen, diese ihnen jedoch Angst machen, weil sie sie nicht einordnen können.
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